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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bürgerverein Sürwürden/Alse: Schrauber schlüpft in Mönchskutte

21.01.2016

Sürwürden Der Countdown läuft: Jetzt ist es nur noch gut eine Woche bis zur Premiere von „Een Guru för Do-Ping“. Die Proben der Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden/Alse im Gasthaus Kiek mol rin haben die heiße Phase erreicht. Kostüme müssen noch verfeinert, Kulissen fertig gestellt werden. Fast täglich treffen sich die Laiendarsteller, um ihre Textsicherheit zu verbessern.

Skurrile Gestalten

„Een Guru för Do-Ping“ spielt mit Verwirrungen und skurrilen Gestalten, die aus exotischen Kulturkreisen stammen und Kfz-Meister Günther Pöppel zu sonderbaren Ritualen verführen. Im Pausenraum der Werkstatt geht es turbulent zu. Für Pöppel (Herold Menssen) läuft eigentlich alles prima. Seine Tochter Sandra (Renate Brandt) ist sein ganzer Stolz und mit seiner Frau Resi (Irmgard Helmers) streitet er genüsslich über die kleinen und großen Dinge des Lebens.

Unruhe verbreitet die verbiesterte Schwägerin Edda Krautwurst (Anne Petershagen), die versehentlich eine Woche zu früh anreist und mit bissigen Kommentaren die wohl verdiente Wochenendruhe stört. Als zwei asiatische Mönche, Y-Tong und Li-Bah-Fui (Andreas Wulf und Wilfried Oltmanns), aus Do-Ping auftauchen, ist die Verwirrung groß, denn sie behaupten, dass Günther Pöppel der nächste Guru ihrer Bruderschaft sein wird.

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Inzwischen leiht sich der leicht unterbelichtete Freund Michel (Jürgen Wehlau) Günthers Wagen für ein Heavy-Metal-Konzert in Berlin, obwohl er keinen Führerschein besitzt. Günther Pöppel tauscht den Blaumann gegen die Mönchskutte und zelebriert neue spirituelle Rituale beim Grillen oder Biertrinken. Das lockt schnell nicht nur andere Männer aus dem Dorf an, sondern auch auch die örtliche Presse und die erboste Gemeindeschwester Dorothea (Renate Brüggemann) sowie die kampferprobte Sektenbeauftragte Dr. Gerlinde Stopfkuchen (Insa Horstmann).

Renate Brüggemann wurde von der Niederdeutschen Bühne in Nordenham eigens für dieses Stück entliehen und tritt in Sürwürden erstmals auf. Lehrling Roland (Jörg Meier) und Ehefrau Resi halten so gut es geht den Betrieb aufrecht, doch irgendwann reicht es ihnen. Auch Franz Schwellnuss (Rolf Warnke) unterzieht sich einer für alle anderen irritierenden Verwandlung.

Elf Darsteller

Regie bei diesem humorigen Stück führt Jens Horstmann – auch das ist eine Premiere – , den die Topusterin Erika Wehlau unterstützt. Ausstaffiert und passend schminken werden die elf Darsteller von Marina Bruns und Gabi Aden. Für die Technik sind Ingo Horstmann und Rainer Lohe zuständig.

Komödie wird sieben Mal aufgeführt

Die Premiere der niederdeutschen Komödie wird am Freitag, 29.Januar, ab 19 Uhr im Gasthaus Kiek mol rin an der Sürwürder Straße 16 gefeiert. Einige Karten sind noch zu haben.

Weitere Aufführungen gibt es am Mittwoch, 3., Freitag, 5., und am Freitag, 12. Februar, jeweils ab 20 Uhr. Am Sonntag, 14. Februar, beginnt die Vorführung um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Am Sonntag, 31. Januar, gibt es um 15 Uhr eine Seniorenaufführung mit Kaffee und Kuchen, ebenso am 10. Februar ab 17.30 Uhr mit einem Essen vor der um 19 Uhr beginnenden Vorstellung.

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