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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

AUSSTELLUNG: Schwarz-Weiß-Fotos regen Fantasie der Betrachter an

27.01.2005

SEEFELD SEEFELD - Mit Michael Böttcher, Werner Rüther, Andreas Kalesse und Katja Förster präsentieren vier engagierte Amateurfotografen eine Auswahl ihrer Werke zum Thema „Augenblick! - Fotografien einer analogen Zeit" in der Seefelder Mühle. Die Ausstellung zeigt verschiedenste Sichtweisen und Blickwinkel auf ähnliche Motive und ist ein kleiner Spiegel der in der digital orientierten Zeit schon fast vergessenen Ausdrucksmöglichkeiten eines guten Schwarz-Weiß-Fotos, das dem Betrachter die imaginäre Farbgebung überlässt und somit seine Phantasie anregt.

Sehr unterschiedlich gehen die Fotografen an verschiedenste Sujets heran und setzen das Fotografierte überwiegend in Schwarz-Weiß-Fotos um. Lediglich sechs Farbaufnahmen von Michael Böttcher zieren die beiden Ausstellungsräume in der Mühle und im Café, alle anderen 47 Fotos wurden im heimischen Labor vergrößert und durch Colorationen oder Tonungen zusätzlich verfremdet.

Nicht nur mit der Kleinbildkamera sind die Aufnahmen entstanden, auch mittel- und großformatige Negative (bis 9 x 12 Zentimeter) sind im Laufe der Jahrzehnte produziert worden. Nach dem Motto „Weg von der Schrottschussmethode" versuchten die Hobbyfotografen, künstlerisch ansprechende und stilistisch hochwertige Fotos zu produzieren, die teilweise durch ihre inhaltliche Dichte sehr bestechend auf den Betrachter wirken.

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Die Serie der Menschen von der Straße auf weißem Hintergrund, bei der ein Obdachloser ebenso Modell stand wie eine Nonne oder ein Gruppe Pfadfinder, ist Manfred Böttcher sehr gut gelungen. Daneben präsentieren sich die auf schwarzem Untergrund hergestellten Portraits einer Geisha oder einer farbigen Frau.

Um Bildwirkungen zu unterstreichen, griffen die Akteure zu Filtern bei der Aufnahme und zu Tonern in der Dunkelkammer, oder sie verwendeten spezielles Umkehrpapier und hohe Kontraste. So entstanden die streng grafischen Bilder von Katrin Förster, die aber ebenfalls attraktive Landschaftsaufnahmen aus Irland im Gepäck hat. Mit Landschafts- und Architekturaufnahmen, die manchmal auch etwas Bedrohliches haben und eine nüchterne Sachlichkeit beinhalten, befasst sich Andreas Kalesse.

Alle Fotografen orientieren sich an Vorbildern wie Ansel Adams oder Otto Steinert und lassen sich von deren neuer und teilweise avangardistischer Herangehensweise bei großer Experimentierfreudigkeit inspirieren.

Die Erste gemeinsame Ausstellung

Ihre fotografischen Wurzeln haben Katja Förster (Jahrgang 1967), Michael Böttcher (1962), Andreas Kalesse (1957) und Werner Rüther (1943) in ihrer Geburtsstadt Lüneburg. Dort gehören sie dem Fotoclub „Photographica“ an, dessen Mitbegegründer Michael Böttcher und Andreas Kalesse sind. In Seefeld bestreiten die vier Autodidakten – Michael Böttcher lebt in Oldenburg und Katja Förster in Hannover – allerdings ihre erste gemeinsame Ausstellung.

Geöffnet ist die Ausstellung „Augenblick! – Photographien einer analogen Zeit“ in der Seefelder Mühle bis zum 13. März nur sonnabends und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr. 25 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf der ausgestellten Fotos kommen als Spende den Flutopfern in Südostasien zugute.

Methode des Schrottschusses

verdrängt

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