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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Tanzen und feiern bis der Häcksler kommt

10.09.2018

Schweewarden Wer nachts auf dem Widdersweg hinter Schweewarden unterwegs ist, kann sich normalerweise darauf einstellen, sich in völliger Dunkelheit und Menschenleere zu bewegen. Am Sonnabend war das ganz anders.

Schon von Weitem zeigte sich ein hell ausgeleuchtetes Areal dort, wo eigentlich nur Felder sind, und dumpf schallten die Bässe von lauter Musik über die landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die zweite Auflage der Maisfeld-Fete auf der Fläche des Landwirts Egbert Buiter war in vollem Gange. Annehmbare Temperaturen um die 16 Grad, nur phasenweise leichter Regen und – besonders wichtig – ein fast trockener, fester Marschboden hatten das möglich gemacht.

Sorge im Orga-Team

„Der liebe Petrus hat es gut gemeint mit uns“, stellte Egbert Buiter am Abend erleichtert fest. „Beim Hagelschauer gestern kam die schlechte Stimmung des vergangenen Jahres ansatzweise sofort wieder durch“, machte er die Anspannung des Orga-Teams aufgrund der Wetterabhängigkeit deutlich.

Erstmalig hatten die Veranstalter sogar zwei Bühnen installiert. Auf der Hauptbühne wurde zu House, Black und Charts getanzt, Schlager der 80er und 90er Jahre waren in der Oldie-Area zu hören. Dazu eine beeindruckende Lichtshow, die immer wieder Farbeffekte über das 1100 Quadratmeter große Areal huschen ließ. Der 2,50 Meter hohe Mais – punktuell ebenfalls farbig ausgeleuchtet – umschloss das gehäckselte Festgelände wie eine Hecke. In der Partyzone selbst war für alles gesorgt. Zwei Tanzflächen, Getränke- und Essensstände wie auch Stehtische oder Sitzgelegenheiten.

Und so hatten sich gegen 22 Uhr bereits mehrere hundert Partygäste eingefunden. Auch Michelle Schäfer und Lennard Spiekermann aus Blexen tanzten schon vor der Hauptbühne. „Ich finde es toll, dass es so etwas hier gibt“, meinte Michelle Schäfer, und Lennard Spiekermann schloss sich ihrer Meinung sofort an. „Hier kann man super feiern, trifft alte Bekannte und lernt neue Leute kennen“, ergänzte er, noch leicht außer Atem.

Nach der Fete: Abbau

Um alles so zur Freude der Besucher zu organisieren, hatten die Veranstalter eine Woche am Aufbau gearbeitet. „Bis 3.30 Uhr heute Nacht machen wir Musik und hoffen, dabei noch mehr Leute als die 800 vor zwei Jahren auf dem Gelände zu sehen“, sagte Maik Schultze, der unter anderem als DJ im Einsatz war und zusammen mit dem gesamten Orga-Team eine lange Nacht vor sich hatte. „Nach Ende der Veranstaltung bauen wir dann direkt alles wieder ab. Das dauert so sechs bis sieben Stunden. Kurz gesagt: Wir machen durch!“ beschrieb er den engagierten Einsatz des Freundeskreises, der dieses Fest zum zweiten Mal ermöglicht hatte.

Mitte der Woche wird dann auf dem Feld am Widdersweg nichts mehr an das Großereignis erinnern. Der Mais ist reif, und der große Häcksler wird alle Spuren verwischen.

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