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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Jugendraum In Schwei: Gemeinde setzt Bernd Eichert eine Frist

25.05.2019

Schwei Bürgermeister Klaus Rübesamen (SPD) und die Fraktionen bestehen darauf, dass die Kirchengemeinde Schwei den vertraglich zugesagten Jugendraum im Gemeindehaus endlich wiederherstellt. Dafür soll Pastor Bernd Eichert jetzt eine Frist gesetzt werden, wie der Schweier Ratsherr Olaf Helwig (WPS) angeregt hatte.

Vertrag mit Rieper

Das ist das Ergebnis einer Diskussion im Jugend- und Sozialausschuss des Rates. Dort hatte der Jugendzentrumsleiter Marek Kandzia bedauert, dass er in Schwei keine Jugendarbeit könne, weil seit der Amtsübernahme von Pastor Eichert kein Raum mehr zur Verfügung stehe.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch erinnerte an den Vertrag, den die politische Gemeinde Stadland zu Zeiten von Pastor Johannes Rieper – er wirkte von 1974 bis 1993 in Schwei – mit der Kirchengemeinde geschlossen habe. Die Gemeinde Stadland habe der Kirchengemeinde Schwei einen zinslosen Kredit in Höhe von 250 000 DM – etwa 120 000 Euro – für einen Anbau ans Gemeindehaus gewährt. Als Gegenleistung verpflichtete sich die Kirchengemeinde, 50 Jahre lang Räume und Personal für Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen.

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„Wir haben also einen Rechtsanspruch“, betonte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen. Diesem Rechtsanspruch soll ein neu gegründeter Arbeitskreis gerecht werden, der nach einem Gespräch mit Eichert im Februar. Allerdings hat er noch nicht getagt. Bürgermeister Klaus Rübesamen schlug ein Arbeitskreis-Treffen im Juni vor; Elke Kuik-Janssen forderte, die Jugendarbeit müsse nach den Sommerferien losgehen.

Verärgerung rief die Information hervor, dass der Platz im Gemeindehaus auch gebraucht wird, weil Pastor Bernd Eichert das Pastorenhaus neben dem Gemeindehaus nicht bezogen habe und deshalb der Panzerschrank mit den Akten und das Arbeitszimmer des Geistlichen auch im Gemeindehaus untergebracht werden – auf Platz, der für die Jugendarbeit nicht mehr zur Verfügung stehe.

Pfarrer Bernd Eichert, von der NWZ auf das sich anbahnende Ungemach angesprochen, sagte, dass er einen ehrenamtlichen Mitarbeiter aus der Kirchengemeinde gewonnen habe, der früher in Oldenburg in der Jugendarbeit tätig gewesen sei. „Er traut sich diese Arbeit zu“, sagte Bernd Eichert.

Besteht noch Bedarf?

Allerdings hegt der Pfarrer Zweifel, ob in einem Dorf wie Schwei überhaupt Bedarf an offener Jugendarbeit besteht. Erstens gebe es in Schwei jetzt deutlich weniger Jugendliche als zur Zeit der Schließung des Vertrages in den 80er Jahren, und zweitens hätten sich ihre Bedürfnisse und Kommunikationsformen seitdem stark verändert.

Er habe Probleme damit, intakten Gruppen Räume wegzunehmen, um sie für eine Jugendarbeit zu nutzen, deren Erfolg fraglich sei, sagte Eichert. Zudem könne und wolle er nicht in Konkurrenz zu Anbietern wie Feuerwehr und Sportverein treten.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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