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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Jubiläum: Schwungvoller Start ins Festwochenende

17.05.2014

Elsfleth Was für ein toller Auftakt zu einem runden Jubiläum: Über die Toppen geflaggt grüßten die Boote des Segelclubs Weserstrand Elsfleth (SWE) im Liener Yachthafen am Freitag die über 400 Gäste, die am Festakt zum 100-jährigen Geburtstag des Traditionsvereins in der maritim geschmückten Halle 3 teilnahmen.

Für einen guten Start sorgte auch der Visurgen-Shantychor unter der Leitung von Sebastian Westerfeld. Ihren Shanty „A hundred years ago“ nahm der Vorsitzende des SWE, Jonny Giessel, als Einstieg in seine Begrüßungsansprache. Giessel: „Einen besseren Einstieg kann man nicht wählen.“ Am primären Ziel der Gründungsväter im Jahr 1914, den Elsflethern Wassersport zu ermöglichen, der Jugend Seemannschaft und Kameradschaftsgeist zu vermitteln, habe sich beim SWE in hundert Jahren nichts geändert, so Giessel. Hundert Jahre nach der Gründung zeichne sich der SWE jetzt durch seine besonders attraktive Lage aus. Die Nachfrage nach Liegeplätzen sei nach wie vor kontinuierlich, stellte der Vorsitzende fest. „Wir sind eine echte Gemeinschaft von Seglern und Motorbootfahrern, von der Jugend bis ins hohe Alter.“

Die Moderation der Gesprächsrunde übernahm der ehemalige Radio Bremen-Moderator Günther Meyer charmant, schlagfertig und voller Humor, so wie man es von ihm kennt. In der „maritimsten Stadt Deutschlands“ ist der Bremer erst kürzlich dem SWE als Mitglied beigetreten. „Man sieht dem SWE sein Alter nicht an“, scherzte Meyer, „aber im Gegensatz zum Hamburger Hafen ist der Verein eine blutjunge, hübsche Jungfrau!“ Meyers erste Gesprächspartnerin war Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer. Seine Frage, ob ihr hier in Elsfleth ein nautisches Patent fehle, konterte von der Kammer: „Ich kann gut Kommandos geben, klar Schiff machen und komme auf einem Sonnendeck gut zurecht.“ Ohne Seefahrt gäbe es dieses maritime Elsfleth nicht, fuhr die Bürgermeisterin fort, im Rathaus merke man es schnell, ob es der Seefahrt gut geht oder nicht.

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Ein, laut Günther Meyer „patenter Landrat“, schloss sich der Gesprächsrunde an. Thomas Brückmann stellte fest: „Was für die Stadt Elsfleth gilt, das gilt für den gesamten Landkreis Wesermarsch – wir sind alle maritim orientiert.“ Der Vorsitzende des Kreissportbundes Wesermarsch, Wilfried Fugel, drückte es in Zahlen aus. Unter den rund 37 000 Mitgliedern des Kreissportbundes zähle man in der Wesermarsch etwa 1150 Segler. Fugel: „In unserer Region werden die meisten mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen geboren.“ Fugel wertete es als positiv, dass in der Wesermarsch keine elitären Yachtclubs beheimatet sind: „Hier braucht es keine weißen Kapitänsmützen, hier gibt es Leute, die noch mit der Hand anfassen.“

Dass dazu auch der nautische und seglerische Nachwuchs gehört, mahnte Kapitän Horst Werner Janssen an. Janssen: „Wenn wir etwas für die Jugend tun, dann gibt es auch eine Zukunft.“ In der zweiten Gesprächsrunde kamen Vertreter aus dem Seglerbereich zu Wort. Dazu zählten Manfred Lenz, Volker Radtke, Jonny Janssen und Karsten Fach.

Nach dem Festakt folgten ein Bericht von Kapitän Burkhard Leibrock über die letzte Fahrt der „Passat“ und ein Kino mit mehreren Kurzfilmen für Nachtschwärmer.

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