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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Plattdeutsch-Wettbewerb: Neue Auszeichnung für Gesche Gloystein

08.06.2020

Seefeld /Ovelgönne Gesche Gloystein ist erneut für einen Text in plattdeutscher Sprache ausgezeichnet worden. Die 33-Jährige hat den dritten Preis beim alljährlichen niederdeutschen Schreibwettbewerb „Vertell doch mal!“ bekommen. Insgesamt waren rund 1000 plattdeutsche Geschichten eingesandt worden.

„Fief vör twölf“

Diesmal, beim 32. Wettbewerb, lautete das Thema „Fief vör twölf“ („Fünf vor zwölf“). Gesche Gloystein reichte die Episodengeschichte „Een Dag“ ein. Die Jury vergab dafür den mit 800 Euro dotierten dritten Preis und schrieb: „Ein Tag, zwei Kontinente, drei Menschen – festgemacht am Beispiel des alltäglichen Lebensmittels Milch macht Gesche Gloystein Verwerfungen der Globalisierung anschaulich. Sie gibt der Sichtweise von Verbrauchern und Produzenten bei uns und in der Dritten Welt Raum, ohne selbst zu werten oder vermeintliche Lösungen anzubieten.“

Ein Buch mit den besten Geschichten

Den Erzählwettbewerb „Vertell doch mal!“ veranstalten die vier NDR-Landesprogramme und Radio Bremen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Ohnsorg-Theater. In diesem Jahr fand er zum 32. Mal statt.

Mehr als 45 000 Geschichten sind für diesen Wettbewerb insgesamt eingereicht worden. Das Buch „Vertell doch mal! – Fief vör twölf“ erscheint in der Husum Druck- und Verlagsgesellschaft.

Gesche Gloystein hat Theaterwissenschaften studiert, ist seit drei Jahren Geschäftsführerin des Kulturzentrums Seefelder Mühle und wohnt in Ovelgönne. Als Dramaturgin für Niederdeutsches Schauspiel am Oldenburgischen Staatstheater verliebte sie sich in die plattdeutsche Sprache. Inzwischen gehört sie zum Team des Plattart-Festivals und organisiert Poetry-Slams.

Gesche Gloystein ist für ihre plattdeutschen Texte schon mehrfach ausgezeichnet worden. So gewann sie im Herbst 2018 den Plattdeutschen Poetry-Slam der Welle Nord des Norddeutschen Rundfunks in Schleswig-Holstein und dann bei Platt-Satt der Emsländischen Landschaft in Schüttorf (Kreis Grafschaft Bentheim). Der Preis aus Schüttorf ist übrigens auch optisch ein Schmuckstück: das goldene Mikrofon.

Virtuelle Feier

Diesmal wurden die fünf Siegerinnen und Sieger am Freitagabend in einer virtuellen Feier auf www.NDR.de/vertell und auf www.bremen- eins.de geehrt und erhielten Preise im Wert von insgesamt 5000 Euro. Schauspielerinnen und Schauspieler des Hamburger Ohnsorg-Theaters lasen die besten Geschichten auf ihrer Bühne vor. Die Geschichte von Gesche Gloystein trug Birte Kretschmer vor.

Die übrigen Preise gingen an die 23-jährige Filmregisseurin Marie Sophie Kopp; in „Dree Schreed“ beschreibt sie die zarte erste Begegnung zwischen dem von Zwangshandlungen bestimmten Max und der zugewandten Merle. Platz zwei ging an den 77-jährigen pensionierten Studiendirektor Hartmut Großmann mit seiner Geschichte über eine früh einsetzende Demenz: „De Tied de löppt“.

 Die 25 besten Geschichten erscheinen auch in diesem Jahr in dem „Vertell doch mal!“-Buch.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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