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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Fröhlich um die Zukunft kämpfen

06.09.2017

Seefeld Der Verein Seefelder Mühle muss weiter um die hauptamtlichen Stellen in dem Kulturzentrum kämpfen. Gleichzeitig will er sich mit neuen Vorhaben weiterentwickeln.

Das hat die Jahreshauptversammlung am Montagabend im Mühlencafé gezeigt. In der knapp dreistündigen Veranstaltung machte die Zweite Vorsitzende Cornelia Iber-Rebentisch deutlich, dass die Finanzierung des aktuellen Stellenplans bis Ende 2018 „relativ sicher“ sei, obwohl die Strukturförderung des Landes mit 30 000 Euro pro Geschäftsjahr am 31. August 2016 ausgelaufen ist.

Ab 2019 ziemlich düster

2016 nahm der Verein 61 500 Euro an Personalzuschüssen ein: 30 000 Euro aus der Kreiskasse, 21 000 Euro vom Land, 8000 Euro von der Gemeinde und 2500 Euro von der der Hofmann-Förder-Stiftung für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ).

Aber ab 2019 sehe es „ziemlich düster“ aus mit dem Personal, sagte Cornelia Iber-Rebentisch, weswegen sie sich um andere Fördertöpfe bemüht. Hauptamtlich beschäftigt werden die Geschäftsführerin Gesche Gloystein und die Veranstaltungskauffrau Anke Eymers, die jeweils 25 Stunden pro Woche arbeiten.

„25 Stunden für die Geschäftsführung reichen nicht“, sagte Cornelia Iber-Rebentisch. Deshalb greift sie seit dem Ausscheiden der Geschäftsführerin Julia Vogel vor einem Jahr noch mehr als zuvor in die Speichen. Weil sie das aber nicht mehr ausschließlich ehrenamtlich stemmen kann, hat sie sich vom Mühlenverein über einen Midi-Job mit einem Gehalt von 500 Euro im Monat anstellen lassen. Dieses Vorgehen soll auch über eine Änderung der Satzung abgesichert werden, für die die Jahreshauptversammlung ihr grundsätzliches Einverständnis gab. Zu den umfänglichen Veränderungen, die in einer weiteren Versammlung beschlossen werden müssen, gehört auch die Umbenennung des Vereins in „Kulturzentrum Seefelder Mühle e.V.“.

Einstimmig wählte die Versammlung die Erste Vorsitzende Bärbel Logemann und die Zweite Vorsitzende Cornelia Iber-Rebentisch für zwei weitere Jahre wieder. Neuer Kassenprüfer wurde ein neues Mitglied: der Ratsvorsitzende Torben Hafeneger.

Der öffentlich ausgetragene Kampf des Vereins um die hauptamtlichen Stellen hat zu zahlreichen Neueintritten geführt: Wie Cornelia Iber-Rebentisch sagt, ist die Zahl um etwa 20 Prozent auf knapp 300 gestiegen. Das führte auch dazu, dass die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen von 7300 auf 8800 Euro stiegen, teilte der Kassenwart Jörg Sieländer nicht ohne Stolz mit. Zudem freut sich der Verein über Spenden in Höhe von 20 195 Euro. Auch dieses Geld trägt zum finanziellen Polster der Seefelder Mühle bei.

Fast 27 000 Gäste

Die Besucherzahlen gingen leicht zurück: 21 285 Interessierte kamen zu den diversen Veranstaltungen. Zusammen mit den 5620 Nutzern gibt das 26 905 Besucher. Für Kulturprojekte warb der Verein 2016 Zuschüsse von insgesamt 23 500 Euro ein: 10 500 Euro von der Landesregierung für das Ehrenamtlichen-Projekt Freiwillig/Engagiert, 6500 Euro von der Oldenburgischen Landschaft für das Flüchtlings-Projekt Wir//Ihr, für das dieses Jahr weitere 2500 Euro fließen, 3000 Euro von der EWE-Stiftung für das Festival Mugge am Busen, 2000 Euro von der Gemeinde für das Kulturprogramm, 1000 Euro aus der Jugendkulturförderung des Landes und 500 Euro, die die FSJlerin Felina Hartmann eingeworben hatte.

Adriana Vrhel ist neu im Team

Sie ist erst 18 und nimmt in der Seefelder Mühle bald schon selbstständig Aufgaben wahr: Adriana Vrhel. Sie leistet in dem Kulturzentrum ein einjähriges Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ab. Adriana ist in dem Dorf Marxen (Kreis Harburg) in der Lüneburger Heide aufgewachsen.

Felina Hartmann war ihre Vorgängerin. Sie ist mit einer Freundin zu einer Reise durch Europa aufgebrochen, die bis zu einem Jahr dauern soll.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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