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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Seefelder Mühle: Künstlerische Stippvisite im Theater des Lebens

15.01.2018

Seefeld Max Beckmann (1884-1950) war ein Wegbereiter der modernen Malerei. Er formte einen figurenstarken Stil; im Nationalsozialismus galten seine Arbeiten als „entartete Kunst“.

Die Teilnehmer eines Wochenendseminars unter Leitung der Kunstpädagogin Meike Janßen hatten anfangs Schwierigkeiten, sich mit der Malweise Beckmanns anzufreunden. Ihre anfänglichen Vorbehalte waren spätestens mit der Eröffnung der Werkstattausstellung „Theater des Lebens“ aber vergessen.

Mit viel Lust und Experimentierfreudigkeit stürzten sich die elf Teilnehmer in das farbige Abenteuer. Herausgekommen sind bemerkenswerte Arbeiten, die bis zum 18. März in den Räumen des Kulturzentrums Seefelder Mühle zu bewundern sind.

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Theater, Zirkus und Varieté – das waren Orte, an denen Max Beckmann viele seiner Motive fand, an denen sich ihm große Gefühle wie Hass, Trauer und Liebe offenbarten. Die Seminarteilnehmer ließen sich bei einem Rundgang durch eine Beckmann-Ausstellung in der Kunsthalle Bremen inspirieren, ehe sie sich selbst ans Werk machten.

Anke Himmerlich hat sich von einem der zahlreichen Selbstporträts Beckmanns inspirieren lassen, auf dem er sich mit Tröte und Narrenklatsche zeigt; diese Requisiten hat sie als Hauptakteure ihres Bildes auf die Leinwand gebracht. Hanne Fischer-Voigt nahm sich seiner Vorliebe für die Zirkuswelt an, und Renate van de Vlierd zeigt in der Ausstellung mit dem Bild „Familienfest“ einen sehr persönliches Eindruck von Max Beckmanns Kunst. Renate Himmerlich indes fand nur zögerlich den Weg zu der Kunstsprache Beckmanns; ihre Vorliebe für Marc Chagall kann sie in ihrem Abbild eines Geigers nicht verhehlen.

Die Leidenschaft von Erika Hillig gehört nicht zuletzt der Schauspielerei und dem Tanz; das sieht man auch beim Betrachter ihrer Arbeiten. Waltraut Haffner hat sich sich diesem Genre ebenfalls angenähert, während Gert Rosenbohm die Interpretation einer herbeigesehnten Schiffsreise Beckmanns gemalt hat. Jenny Stachowiak nutzte derweil die Vorlagen des Künstlers, um die Schwere politischer Themen mit den Mitteln der Malerei in eine Leichtigkeit umzuwandeln. Maike Cornelius-Bruns hat über die Jahre in der Malwerkstatt von Meike Janßen einen unverkennbaren eigenen Stil entwickelt; sie ging in der Auseinandersetzung mit der Kunst Beckmanns experimentell vor.

Meike Janßen lobte die Seminarteilnehmer für ihren Eifer. Spannend sei es, jede einzelne Annäherung an Max Beckmanns Werk genau in Augenschein zu nehmen, sagte sie.

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