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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ausstellung: Seenotretter mit bürgerschaftlichem Engagement

10.05.2012

FEDDERWARDERSIEL Einen Blick auf die gefahrenvolle Arbeit der Seenotretter gibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit ihrer Wanderausstellung „Die Seenotretter: Über Bürgermut und Bürgersinn“. Auch im Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel machen die Seenotretter mit ihrer Ausstellung Station. Sie wird dort am Sonnabend, 12. Mai, um 11.15 Uhr eröffnet.

Einen besonderen Bezug zu Fedderwardersiel und den heimischen Seenotrettern stellt die Ausstellung mit einem Porträt über Hermann Onken her. Mit Exponaten und Informationen rund um das Leben von Hermann Onken wurde die Wanderausstellung eigens für Fedderwardersiel ausgeweitet. Neben Bildern, Schiffsmodellen und Texttafeln über Einsätze der 1865 gegründeten DGzRS wird das bürgerschaftliche Engagement des Seenotretters Onken beispielhaft für die vielen andere Helfer erläutert.

Neben dem direkten Einsatz von Bürgern für die Rettungsorganisation erinnert die Ausstellung besonders daran, dass der Such- und Rettungsdienst in Nord- und Ostsee der DGzRS nur aus Spenden finanziert wird.

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Während der Eröffnung führt Holger Stucke von der DGzRS ein. Er hatte maßgeblich dafür gesorgt, dass die Wanderausstellung nach Fedderwardersiel kommt. Bis zum 24. Juni wird die Ausstellung in Fedderwardersiel zu sehen sein. Geplant sind für die Ausstellung auch Führungen im Rettungsschuppen zur „Wilhelmine Wiese“.

Wie eng das Leben von Hermann Onken mit den Seenotrettern verbunden ist, zeigt alleine schon, dass das heutige Rettungsboot im Fedderwardersieler Hafen seinen Namen trägt. Onken wurde am 6. Januar 1892 in Feldhausen geboren und heuerte mit 14 Jahren auf dem Segelschiff „Immanuel“ aus Barßel an. In den Jahren 1912/13 besuchte Onken die Steuermannschule in Elsfleth und fuhr danach als Steuermann unter anderem nach Spanien, Brasilien, Mexiko und nach England.

Als ziviler Seemann wurde Hermann Onken als Gefangener nach dem 1. Weltkrieg auf der Isle of Man in der irischen See interniert. Nach seiner Rückkehr zog er mit Familie 1919 nach Fedderwardersiel, begann die Fischerei und wurde im selben Jahr Rettungsbootsmann auf der Fedderwardersieler Seenotstation. 1929 wurde Hermann Onken Vormann auf dem Ruder– und Segelrettungsboot „Lesmona“ und 1930 übernahm er als Vormann das Rettungsboot „Frauenlob“. 1941 legte Onken sein Amt als Vormann in Fedderwardersiel nieder.

Im weiteren Verlauf des 2. Weltkrieges ging er auf Wunsch der DGzRS zu den Rettungsflottillen Norderney und Wangerooge und fuhr Rettungseinsätze unter dem Schutz des Roten Kreuzes. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten Stationen in Brake und wieder in Fedderwardersiel. 1954 gab Hermann Onken den Posten als Vormann der Rettungsstation Fedderwardersiel auf. Er starb 1972.

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