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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Auf den Spuren der Zugvögel

21.10.2019

Sehestedt Rund 100 Interessierte jeden Alters konnten die Veranstalter in Sehestedt zu einer Exkursion ins Schwimmende Moor im Rahmen der Zugvogeltage begrüßen. Darunter befanden sich auch etliche Urlauber und weiter Angereiste. Die 63-jährigen Konrad und Sabine Willms aus Duisburg machen schon 30 Jahre lang Urlaub in Dangast: „In dieser einzigartigen Landschaft findet man Ruhe und Erholung.“

Aus Wilhelmshaven kamen die Geschwister Johannes (13 Jahre), Elisabeth (11) und Freundin Tara (12). Die jungen Naturfans treffen sich regelmäßig bei den Junior Rangers zu Veranstaltungen. „Hier waren wir noch nicht“, freute sich Johannes. Der Diplom-Biologe Rüdiger von Lemm, Leiter der Nationalparkstation Sehestedt, kennt hier alle Begebenheiten bestens und gab bereitwillig Auskunft. Anhand von anschaulichem Kartenmaterial wurde die Entstehungsgeschichte vom Jadebusen erläutert.

Der Jadebusen bietet mit seinen großen Wattflächen und den ausgedehnten Salzwiesen, die überwiegend im Nationalpark liegen, ideale Bedingungen für die Zugvögel, die hier ihre Energiereserven für die langen Flüge in die Überwinterungsgebiete „auftanken“ müssen. Viele Arten sind derzeit in großen Schwärmen auf dem Herbstzug aus ihren Brutgebieten in Skandinavien und in der Tundra Sibiriens auf Zwischenstation im Wattenmeer.

In der Umgebung konnten während der Exkursion vor allem große Rasttrupps von Austernfischern und Weißwangengänsen beobachtet werden. Im Überflug waren in ihrer typischen, pfeilförmigen Formation auch Blässgänse zu erkennen und auch die Alpenstrandläufer lieferten eindrucksvolle Flugbilder in großen Schwärmen.

Der zweite Teil der Exkursion führte dann ins Schwimmende Moor, wo die große vorgelagerte Wasserfläche ein attraktiver Rastplatz unter anderem für verschiedene Entenarten ist. So konnten hier als Besonderheiten die Löffelente mit ihrem breiten Schnabel sowie kleinere Arten wie Pfeifenten und Krickenten entdeckt werden.

Zunächst im Schilf versteckt waren dann auch noch mehrere Zwergtaucher gut zu erkennen. Eine für Vogelbeobachter interessante Neuerung wurde rechtzeitig vor den Zugvogeltagen von der Nationalpark-Rangerin Susanne Koschel an der Beobachtungshütte angebracht.

Ein Schild mit einem QR-Code führt, mit dem Handy gescannt, direkt zur den aktuellen Beobachtungsdaten, die auf der Internetseite ornitho.de zu finden sind. So kann jeder die eigenen Daten einordnen und auch selber welche beisteuern. Bei mildem, trockenen Herbstwetter mit einigen Sonnenstrahlen war die Exkursion für alle Naturkundler ein unvergessliches Erlebnis.

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