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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

JAHNHALLE: Selbstironie gepaart mit fluffigen Akkorden

06.11.2009

NORDENHAM Wie fühlt sich ein Kunstliebhaber, der auf einem abgelegenen Provinz-Flohmarkt ein wertvolles Gemälde entdeckt? Etwa so wie viele Musikfreunde, die am Mittwochabend – vielleicht ohne große Erwartungen – in die Jahnhalle gekommen sind. Die Gruppe Bock aus Oldenburg spielt in der Veranstaltungsreihe Cafe im Takt vor nicht einmal 30 Besuchern. Und die gehen beschwingt nach Hause – mit der Gewissheit etwas Besonderes erlebt zu haben: handgemachte eingängige Musik mit klugen Texten in deutscher Sprache, voll gestopft mit Selbstironie und markanten Refrains zum Mitsingen, Mitklatschen, Mitschnippen.

„Ungestöpselt“ auf Tour

Bock – das sind vier gestandene Männer, die über sich selbst lachen können. Heiko Janssen am Bass, Jo Braun und Uwe Kellner an den Gitarren, Kalle Schlicht am Cajon und als Gast Frank Schmidt am Saxophon sind „ungestöpselt“ auf Tour. Sie können auch härter – mit elektrischer Verstärkung. Aber die kleinen, zum Teil intimen Geschichten, die sie in ihren Liedern erzählen, entfalten unplugged ihre Wirkung noch viel besser – so wie am Mittwoch in der Jahnhalle.

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Zurücklehnen und zuhören ist angesagt. Da singt Uwe Kellner vom „Sandburgenalleinebauerkind“, das er mal gewesen sei. Da geht’s um die miefigen Unterhosen der Ex-Freundin, die noch immer ein paar weinerliche Gedanken auslösen, um Gesichtspiercing und die Tücken von DSL, ISDN, Mailbox und SMS. „Willst Du mich erreichen, schick mir doch’n Trommelzeichen“.

Lachen und Nachdenken

Textzeilen zum Lachen, Genießen und Nachdenken, fast immer mit einem Augenzwinkern, manchmal ein wenig melancholisch. Dazu fluffige Akkorde und Melodien. Das sind die Zutaten, aus denen die fünf erstklassigen Musiker ihre wundervollen Lieder zusammenbasteln. Und dabei springt das Quintett leichtfüßig über sämtliche Genre-Grenzen der Popmusik hinweg: Rock, Blues, Reggae, Jazz, Funk, Country und Rap – von allem gibt’s ein bisschen.

Das Publikum hat großen Spaß an dem Konzert. Und auch die Vorgruppe kommt prima an bei den Besuchern. Es gibt ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Nordenhamer: Sven Ripken, der früher bei Sacred Voices spielte, begleitet Sängerin Anna Janneck mit der Gitarre. Die beiden gehören zur Band My own demons. In der akustischen Zweierbesetzung bieten sie dem Publikum eine Mischung aus eigenen Stücken und eher unbekannten Coversongs. Dabei überzeugt Sven Ripken mit gefühlvollem Spiel und Anna Janneck mit ausdrucksstarker Stimme.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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