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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bücherwochen: So erfolgreich wie nie zuvor

21.12.2015

Berne Er sei froh, die Bücherwochen so toll serviert bekommen zu haben und einfach nur genießen zu dürfen, dankte Franz Bittner dem Bücherwocheninitiator Reinhard Rakow für sein Engagement. Der Berner Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen bei der Abschlussveranstaltung und Preisverleihung in Bernes katholischem Gemeindehaus, genau wie SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann Grußworte zu sprechen.

Es seien die bisher erfolgreichsten Bücherwochen gewesen. Bis auf einen seien alle Vorträge gut besucht und von einem Engagement zur Diskussion begleitet gewesen, welches er nicht für möglich gehalten hätte, zog Rakow zufrieden Bilanz.

Leicht hatte es sich die Jury, zu der neben Rakow und Verleger Alfred Büngen, Franz Bittner, Autorin Helga Bürster und Björn Thümler gehörten, nicht gemacht. Bis „kurz vor Toresschluss“ habe man um die Auszeichnungen der besten Beiträge miteinander gerungen, hieß es. 647, 17- bis 86-jährige, zum Teil bis weit über europäische Grenzen hinaus beheimatete Autoren, sandten zu der diesjährigen Anthologie rund 1400 Texte ein, nachdem sie sich mit dem Thema „Untertan – Texte zur Zeit“ auf vielfältige Weise auseinandergesetzt hatten. 90 Autoren wurden zur Aufnahme in die Anthologie ausgewählt.

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Freudig überrascht war dann Irene Ullrich-Leimbachs, als ihr Text „Taugenichts“ als bester regionaler Beitrag ausgezeichnet wurde. Über ein Preisgeld von 300 Euro durfte sich die Nordenhamerin freuen, bevor Natailia Gvozdkova den Abend im Dreivierteltakt mit stimmungsvoller Musette auflockerte.

Ganz aus Berlin angereist war der 23-jährige angehende Erzieher Bastian Klee, der für „Im Juli schneit es nicht“ einen der beiden Nachwuchspreise erhielt. Die Gewinnerin des anderen Nachwuchspreises war Sarah Wagner. Die als beste Vorleserin nominierte Sabine Schulz übernahm es, „Ich und mein Schaf“ – den genauso amüsanten wie nachdenklich machenden Text der Theologin – zu verlesen.

Im Bereich Lyrik wurden David Baaske, der leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, für sein Gedicht „Maloche“ und die erst 19-jährige Katharina Klein mit ihrem Gedicht „In deinem Kopf“ von der Jury als beste Beiträge erwählt.

Die beiden 3. Preise im Bereich Prosa gingen an Cornelia Koepsell mit „Abgesang“ und den Braunschweiger Thomas Krause für sein satirisches „Drohnen über Sölden“. Die Berlinerin Barbe Maria Linke hatte ihren Text „Die Werners sind es, Kumpels, keine Bestien“ dem DDR Schriftsteller Jürgen Fuchs gewidmet, der an diesem Tag seinen 65, Geburtstag gefeiert hätte und als Hochbegabter Zeit seines Lebens massive Schwierigkeiten mit der Stasi hatte. Genau wie die Zweitplatzierte konnte auch die Siegerin im Bereich Prosa – die 18-jährige Schweizerin Olivia Gloor – ihren Preis nicht persönlich entgegen nehmen.

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