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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: „Spoaßmoakers“ haben auf der Bühne sichtlich Freude

30.12.2014

Abbehausen Die neueste Inszenierung der Abbuser Spoaßmoakers hat es in sich. Im Wellnessbad Aquafit spielen die Hormone verrückt. Die Komödie „De Sauna-Gigolo“ lebt von deftigen Sprüchen, schlüpfrigen Anmerkungen und zweideutigen Dialogen. Was in Hochdeutsch schon fast zu anzüglich wäre, funktioniert im Plattdeutschen dagegen bestens.

Die 200 Premierengäste hatten am Sonntagabend sichtlich Spaß an den witzigen Wortspielen und Akteuren auf der Bühne im Abbehauser Dorfkrug. Der Dreiakter dürfte 30 Minuten länger gedauert haben als bei den Proben, denn immer wieder mussten die Darsteller ihre Dialoge unterbrechen oder verzögern, weil das Publikum ausgiebig lachen wollte. Herzhaft hielten sich die Besucher immer wieder den Bauch.

Regisseur Reiner Gebauer hatte seine Schützlinge bestens auf ihre Rollen eingestellt. Mit Frank Pieperjohanns stand ein Debütant auf der Bühne, der sich sehr gut in die Schar der „alten Hasen“ integrierte. Ein Höhepunkt war das Stöhnen von Ute Bliefernich, die als verliebte „Uschi“ gerne die Dienste des charmanten jungen Masseurs Sandro in Anspruch nahm. Mit ihrer rauen Stimme brachte sie sehr überzeugende Stöhnorgien zu Gehör, die natürlich mehr als zweideutig zu verstehen waren und prompt fehlinterpretiert wurden. Wenn der „bizepsgestählte Ölbaron“ Sandro, gespielt von Arne Pauls, den „Rollbraten“ Uschi in der luftigen Kabine langsam gar walgte, staunten auch die Sauna-Kolleginnen Theresa (Claudia Böltes) und Lisbeth (Anne Padeken) nicht schlecht, und ihre Fanatsie bekam erotische Flügel. Deshalb sprach auch die Saunameisterin Rita (Ute Löning) von einer Lasterhöhle und „chronisch unbefriedigten Sauna-Fegatten“, angesichts der dem Sauna-Gigolo hinterher gierenden Kundinnen.

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Da waren die Männer fast nur noch Beiwerk. Ob Hausarzt Dr. Möbius ( Dieter Jantzen), die Ehemänner Wolfgang (Ralf Müller), Kasimir (Helmut von Nethen) oder Gerhard (Frank Pieperjohanns), sie alle konnten bei ihren überzeugend aufspielenden Ehefrauen nicht mithalten. Doch auch die Männer bekamen noch ihren großen Auftritt, im dritten Akt.

Als durchgeknallter Kosmetiker Jerome trippelte Hendrik Lübben über die Bretter und zog alle Blicke auf sich. Von Minute zu Minute groovte er sich mehr in die Rolle des schwulen Pinselschwingers, der mit seinen Sälbchen die Schönheit ins Gesicht seiner „Kundinnen“ zaubern wollte. Ob die Leiterin des Bades (Waltraut Frerichs) dem verwirrenden Treiben Einhalt gebieten kann, beantwortet sich ebenfalls erst im dritten Akt.

Wer noch Karten bekommen möchte, sollte sich beeilen. Restkarten gibt es nur noch für die Abendaufführungen am 2., 3., 6., 7., 8. und 9. Januar, jeweils ab 19.30 Uhr.

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