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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

2800 Partyfans lassen das Festzelt beben

03.04.2018

Stadland Alljährlich zu Ostern steppt in Reitland der Bär. Nicht anders war es auch in diesem Jahr, und 2800 Besucher steppten am Ostersonntag im Partyzelt beim Feuerwehrhaus mit. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagte Tina Wulf, Sprecherin der Ortsfeuerwehr.

Begleitet von den Klängen des Fanfaren- und Spielmannszugs Seefeld machte sich gegen 20 Uhr der Fackelzug vom Feuerwehrhaus auf zum Osterfeuerhaufen. Ein großes Feuerwerk durfte nicht fehlen. Danach ging es ab ins Zelt, wo die größte Osterparty der nördlichen Wesermarsch stieg. „Wir hatten einen guten Zulauf. In den vergangenen Jahren war es meistens erst so gegen 23 Uhr richtig voll, diesmal schon anderthalb Stunden früher“, sagte Tina Wulf. Lange Aufwärmzeit brauchten die Besucher nicht. Auf der Bühne heizten abwechselnd die Partyband Smaaties und DJ Westi ein. Und die Querbeet-Mischung ließ keine Wünsche offen.

Sehr gut angenommen wurden die extra eingesetzten Shuttle-Busse. „Die waren alle rappelvoll“, sagt Tina Wulf. Wer mit dem eigenen Wagen anreiste, musste dagegen lange Laufwege in Kauf nehmen, denn die sonst als Parkplatz genutzte Weide war zu matschig, als dass man sie hätte befahren können.

Polizei und Sanitäter hatten nur wenig Stress. „Es gab ein paar kleinere Rangeleien. Aber für die Masse an Leuten war das in Ordnung“, meinte Tina Wulf. Die Polizei musste einige Platzverweise aussprechen. Ein Partygänger wollte partout das Feld nicht räumen und landete in der Gewahrsamszelle. Da der Mann selbst gebaute Schlagstöcke dabei hatte, leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein. Ansonsten jedoch ging es friedlich zu bei der großen Party in Reitland.

Nachdem morgens um 5 Uhr die Musik verstummt war und die ersten Aufräumarbeiten begannen, war die Erleichterung groß. „Wir sind superglücklich und zufrieden“, sagte eine müde Tina Wulf am Montagmittag.

In Kleinensiel wurde hinter dem Weserdeich gefeiert. Am Festzelt überreichte der Bürgerverein jedem Kind eine Fackel. Damit wurde der Reisighaufen in Brand gesetzt – was sich allerdings als nicht ganz leicht erwies. Die Sträucher waren so nass, dass mehrere Versuche nötig waren. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch – auch nicht im Festzelt, in dem DJ Holger Nass Partymusik auflegte.

Ein großes Feuerwerk gehörte zu den Höhepunkten der Osterfeierlichkeiten des Bürgerverein Augustgroden. Pünktlich zum Start des Osterfeuers an der Küstenschutzhalle Reitlander Zoll hörte der Regen auf. Mit Gasbrennern gelang es den erfahrenen Helfern, die aufgefahrenen Sträucher in kurzer Zeit zum Lodern zu bringen. „Es war schon etwas mühsamer als sonst, aber wir haben noch jedes Feuer anbekommen“, grinste Vorsitzender Hergen Hülstede. Bei lebhaftem Ostwind zog der Rauch über den Deich – die Besucher konnten ungestört den Anblick der Flammen genießen. Auch die Feuerwehr hatte es nach den vielen Regentagen und dem günstigen Wind leicht. Schon bald konnten die Kameraden abrüsten und sich mit Bratwurst und Getränken stärken.

Über 350 Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, waren beim Abbrennen des Feuers dabei. Beim Stockbrot-Backen hatten die jungen Besucher ihren Spaß, während die Erwachsenen in gemütlicher Runde klönten.

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