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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Gedenken: Streit nicht mit Waffen austragen

31.05.2016

Altenesch Mit der Kranzniederlegung am Altenescher St.-Veit-Denkmal wurde auch in diesem Jahr an die Schlacht der Stedinger Bauern erinnert. Zum 782. Mal jährte sich der einzige Kreuzzug auf deutschem Boden.

Nachdem Martin Rethorn, Vorsitzender des Altenescher Heimatvereins, sowie die Lemwerderaner Bürgermeisterin Regina Neuke und ihr Berner Amtskollege Franz Bittner zu den Klängen des örtlichen Posaunenchors die Kränze niedergelegt und die Fahnenträger Hans-Dieter Spiekermann und Heiko Stindt von der Kyffhäuser-Kameradschaft Abbehausen beziehungsweise vom Oldenburger Klootschießerlandesverband Stellung bezogen hatten, hielt Pastor Arne Hildebrand eine kurze Andacht.

„Hier in der Wesermarsch seien die Menschen sturer als woanders, warnte man mich, als ich meinen Dienst hier antrat“, sagte Hildebrand mit einem Schmunzeln. Stur seien die von Erzbischoff Gerhard II zu Ketzern ernannten Stedinger Bauern schon damals gewesen, als sie der Kirche die verlangten Abgaben verweigerten. Mit dem Leitspruch „Lewer dod as Sklav“ zogen die Stedinger schließlich am 27. Mai 1234 unter der Führung von Thammo von Huntorp, Detmar tom Dyk und Bolko von Bardenfleth in die für sie vernichtende Alten-escher Schlacht.

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Das sei eigentlich kein Ereignis, das die Kirche feiern sollte. „Was sind das für Werte und Überzeugungen, die so wichtig sind, dass dafür getötet wird? Welches Gottesbild steckt dahinter, wenn dafür zu Waffen gegriffen werden muss?“, gab Hildebrand zu bedenken. Der Pastor mahnte, bei Streit zu fairen Mitteln zu greifen.

In der Heimatstube des Altenescher Heimatvereins wurde die Veranstaltung schließlich in gemütlicher Runde fortgesetzt.

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