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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

SCHULLEBEN: Struwwelpeter modern und ironisch

30.03.2006

TOSSENS TOSSENS - Nach einem guten halben Jahr führte die „Gruppe 56“, also der Theaternachwuchs der Tossenser Zinzendorfschule, unter Leitung von Ellen Walther ein gut einstündiges Stück auf, das aus modernisierten und ironisierten Szenen des berühmten Struwwelpeter bestand.

Ein- und übergeleitet durch Gereimtes verstand man nun, warum ein Kind zappelt: die Eltern streiten ständig und es droht deren Scheidung. Eine tratschfreudige Putzfrau wusste von den Reiseerlebnissen des „fliegenden Roberts“ zu berichten, der mit dem Schirm durch die Lüfte geflogen war.

Statt Daumenlutschen lutschten die aktuellen Teenager an Kippen und Flaschen oder zeigten sich als zu früh Gereifte. Der heutige „Suppenkasper“ droht nicht mehr zum Strich zu hungern, er frisst Kalorienbomben bis diese – und er – explodieren!

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„Hans guck in die Luft“ möchte heute nur noch in die Glotze gucken und der schwarze Freund (der „kohlrabenschwarze Mohr“) des weißen Mädchens aus dem dritten Stock wird von den Skinheads aus dem Erdgeschoss nur so lange gemobbt, bis ein beherzter (Handpuppen-)Nachbar sie im wörtlichen Sinne ‚anschwärzt“.

„Struwwelpetra“ erwies sich als besonders eitles, putzsüchtiges Mädchen, das dennoch – oder deswegen – nicht bei den Jungs ankam. Paulinchen schließlich verliert nicht ihr Leben durch Zündeln, sondern trifft im Heim – und dort ist immer noch besser als in ihrem Zuhause – auf den Friederich, der so gar kein Wüterich ist, und wird mit ihm glücklich.

Mit viel Engagement und Gefühl für die Rollen und Situationen brachten die Nachwuchsschauspieler die Szenen auf die Bühne der neuen Aula der Zinzendorfschule. Dabei halfen sie sich gegenseitig und es packten noch zusätzliche Helfer an, wenn es darum ging, die Szenerie umzuräumen, den rechten Ton zu finden (als musikalische Begleitung) oder das Ganze ins rechte Licht zu setzen.

Ihre Mitschüler, denen sie das Stück am Morgen vorführten, sahen sehr aufmerksam zu und spendeten anerkennenden, aber eher verhaltenen Applaus, während die Besucher der Abendveranstaltung (mehrheitlich Eltern und Verwandte) sich sehr viel applausfreudiger zeigten. Vielleicht lag das auch daran, dass so mancher kleine Fehler der morgendlichen „Generalprobe“ am Abend durch konzentriertes Spiel und kleine Korrekturen vermieden werden konnte.

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