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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kirche: Taufwasser aus der Weser geschöpft

26.05.2014

Nordenham Die Menschenschlange, die sich vom Fatale-Güterschuppen zum Veranstaltungsplatz beim Union-Pier zog, wollte kein Ende nehmen. Das Gelände ist am Sonntagvormittag der Schauplatz einer großen Tauffeier gewesen, zu der die evangelischen Kirchengemeinden Nordenham und Blexen eingeladen hatten. 58 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 13 Jahren wurden bei dieser ganz besonderen Feier getauft, zu dem bei herrlichem Sonnenschein rund 700 Menschen gekommen waren.

Sechs Pastoren

Die Taufzeremonien erfolgten an sechs verschiedenen Orten des Strandgeländes. Die Pastoren Christiane Wittrock, Christopher Iven, Heike Boelmann-Derra, Anke Claßen und Dietmar Reumann-Claßen sowie Kreispfarrer Jens Möllmann nahmen sich trotz des großen Andrangs für jeden Täufling und die Paten ausreichend Zeit. So entstand eine familiäre Atmosphäre.

Während drei Tauforte direkt am Weserstrand lagen, gab es drei weitere am Union-Pier, am Leuchtturm und auf dem Veranstaltungsplatz.

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Pastorin Christiane Witt­rock bot ihren Täuflingen an, die Zeremonie direkt im Weserwasser vorzunehmen. Die neunjährige Alena Rademann ließ sich gerne darauf ein und steckte ihre nackten Füße ins warme Wasser, während die Pastorin in Gummistiefeln die Taufe zelebrierte. „Es war angenehm“, sagte Alena anschließend und hätte am liebsten gleich ein längeres Bad mit ihrem schneeweißen Taufkleid in der Weser genommen.

Andere Kinder scheuten zwar den Schritt in die Weser, konnten aber dennoch mit Flusswasser getauft werden. Die Nordenhamer Pfadfinderinnen Neele und Marie Klaus sowie Rieke Rüdebusch schöpften während des Gottesdienstes das „Freudenwasser“ am Union-Pier mit Eimern aus dem Fluss. Später wurde es in die einzelnen Taufgefäße verteilt.

Zeichen der Reinheit

In seinen Einführungsworten wies Pastor Christopher Iven auf die Bedeutung der Taufe bei den Christen hin, die seit jeher mit Wasser getauft wurden. Wasser gelte als Zeichen der Reinheit und des Lebens.

Die Idee zu dem Tauffest am Weserstrand sei bereits vor einem Jahr geboren worden, berichtete Pastorin Anke Claßen. „Wir waren sogleich begeistert“, sagte sie. Zu den Zeiten, als die Bibel entstand, seien Taufen am offenen Wasser üblich gewesen. Und auch in der Neuzeit gebe es derartige Taufen noch.

Für viele Familien bot das besondere Tauffest am Weserufer eine willkommene Gelegenheit, ihre Kinder in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen zu lassen. „Das war etwas Neues und sehr interessant für die Kinder“, sagte die Mutter Claudia Willms. Ihre achtjährige Tochter Josefine fand die Idee auch gut. Gemeinsam mit einer Schulfreundin ließ sie sich am Weserstrand taufen.

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