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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„musik Verbindet“-Tour: „Tolle Begegnungen sind mein Antrieb“

01.06.2016

Allgäu Der erste Monat meiner Deutschlandtour ist rum, 1450 Kilometer habe ich mittlerweile auf Inlinern zurückgelegt. Das Bergfest kann ich jetzt nicht nur im übertragenen Sinne feiern, schließlich bin ich gerade im Allgäu angekommen. Bis jetzt ist alles weitgehend planmäßig verlaufen.

Körperlich bin ich in bester Verfassung, selbst ein größerer Muskelkater ist bis jetzt ausgeblieben. Kleinere Verletzungen habe ich mir lediglich zugezogen, wenn ich mit meinem Zeigefinger immer mal wieder am Verschluss meiner Skates angeeckt bin.

Hauptziel meiner Reise war und ist es, neue Menschen kennen zu lernen und sich auszutauschen – vor allem über Musik. Dabei kam es zu einigen Begegnungen, die mir Antrieb für die Weiterfahrt gegeben haben. In der vergangenen Woche beispielsweise lag ich am Straßenrand, weil ich Platz für einen Oldtimer machen wollte. Der Fahrer, er hieß Wolfgang, hielt an und fragte, ob alles in Ordnung sei und ob ich nicht mitfahren wolle. Er sei auf dem Weg zu einem Grillfest und würde mich gerne einladen.

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Erst im Auto habe ich ihm erzählt, dass ich mit Inlinern bis hierher gefahren bin – anschließend war das Gesprächsstoff Nummer eins auf dem Grillfest. Dass ich bei vollkommen fremden Menschen so herzlich aufgenommen wurde, war eines der prägendsten Erlebnisse.

Musikalischer Höhepunkt dagegen war zu Beginn meiner Tour in Geeste der Besuch eines Festivals. Dabei habe ich noch, wie berichtet, einen DJ getroffen, der vorher auf einer der Bühnen gespielt hatte. Das war ein rundum gelungener Abend, den ich zwei Tage vorher nicht einmal erahnt habe.

Auch meine Übernachtung in Ulm hatte einige schöne Nebeneffekte. Mit meiner Gastgeberin habe ich mich sofort gut verstanden. Stundenlang haben wir uns über unsere Musikvorlieben ausgetauscht und sind schließlich auch auf Festivals zu sprechen gekommen mit der Folge, dass wir im Juli gemeinsam eines besuchen werden. Dass man sich also noch einmal sehen würde, hätte ich bis dahin auch nicht gedacht.

Am nächsten Tag habe ich das Ulmer Münster besichtigt und bin auf den mit 161,53 Metern höchsten Kirchturm der Welt gestiegen.

Da ich seit einem Monat nur aus meinem Rucksack lebe und dementsprechend wenig Kleidung dabei habe, muss ich mehr oder weniger häufig meine Sachen waschen. Meistens haben mir meine Gastgeber angeboten, dass ich meine Sachen kurz bei ihnen waschen kann. Über Nacht ist die Wäsche dann auf der Heizung getrocknet. Bisher klappt das problemlos.

Als ich am 1. Mai gestartet bin, schien die Sonne – das sollte auch die nächsten drei Wochen so bleiben. Nachdem allerdings eine Flasche Sonnencreme geleert war, folgten schließlich doch dunkle Wolken und Regen.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass es wohl die nächsten Tage noch so bleiben würde, dachte ich zunächst daran – das war in Stuttgart –, mich einfach abholen zu lassen, zumal das meine Gastgeber mir auch angeboten hatten. Aber das Fahren bei Regen stellte sich schließlich als weniger problematisch dar, als ich zunächst angenommen hatte – allein die nassen Blütenblätter waren extrem rutschig.

Eine Erkältung blieb aber glücklicherweise aus, obwohl ich teils komplett durchnässt an meinem Tagesziel ankam.

Die Hälfte meiner Tour liegt jetzt noch vor mir. Diese werde ich mit neuen Rollen, kerngereinigten Kugellagern und einem neuen Nachschub an Bremsklötzen starten. Nach einem Bustrip nach Wien zu einer alten Klassenkameradin steht die Fahrt bis nach Ingolstadt an.

Insgesamt will ich bis Ende Juni dann 3000 Kilometer quer durch Deutschland zurückgelegt haben.

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