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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

PREMIERE: Torschlusspanik auf dem Lande

13.01.2006

SüRWüRDEN SÜRWÜRDEN - Wer heiratet denn nun eigentlich wen? Diese Frage stellte sich den Besuchern bei der Theaterpremiere „Filou blifft Filou“ bis zum Schluss. Mit ihrem heiteren plattdeutschen Dreiakter unterhielten die Laiendarsteller der Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden-Alse gekonnt ihre Gäste, die sich in der Gaststätte „Kiek mol rin“ von Hans-Jürgen Kaliwoda eingefunden hatten. Die turbulente und gut inszenierte Komödie begeisterte von der ersten Minute an.

„Filou blifft Filou“, ein Schwank von Claus Woberg, spielt in einer Heiratsvermittlung des ehemaligen Landmaschinenverkäufers Waldemar Möller, gespielt von Rolf Warnke. Der erhofft sich ein blühendes Geschäft durch die Vermittlung von typischen Singles auf dem Land, kann aber nicht wirklich mit seinem Budget haushalten und hat eine Menge Schulden – unter anderem bei seinem Onkel August Mümme (Hans-Hermann Wunderlich), der dem Neffen mit gut gemeinten Ratschlägen weiterhelfen möchte.

Die gut aufgelegten Darsteller überzeugten bei der Premiere mit ihrem Spiel. Und das Publikum, das eine lustige Geschichte erwartet hatte, wurde nicht enttäuscht Es war amüsant zu verfolgen, wie Fräulein Amanda Roggespiel (Anne Petershagen), Otto Hederer (Gerd Janßen), seine Frau Olga (Frauke Kranz), Bauersfrau Inge Janssen (Irmgard Helmers) und Landwirt Jochen Wittkopp (Harald Barre) auf Brautschau gehen. Irgendwann im Laufe des Dreiakters treibt es sie nämlich alle ins Heiratsvermittlungsinstitut Möller. Als erstes dürfen sie alle eine Vorauszahlung leisten, die sich Waldemar siegessicher in die Tasche steckt, um sich in der Mittagspause ein neues Auto zu bestellen. Ob die Wünsche und speziellen Anforderungen an die Kandidaten in Erfüllung gehen oder ob Kompromisse nötig sind, um einem neuen Liebespaar auf die Sprünge zu helfen, das erfahren die Besucher des Theaterstückes früh genug.

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Der dreiwöchige Frühstart und die Tatsache, dass der Vorverkauf erst zu Beginn der Woche angelaufen war, ist sicherlich eine Erklärung für den schwachen Besuch der Premiere mit 35 Zuschauern. Das Stück der Theatergruppe verdient mehr Zuspruch.

Kaffee und kuchen bei vorstellungen am nachmittag

Die Regie führte in diesem Jahr Herold Menssen, Topusterin in bewährter Manier ist Erika Wehlau, für Licht- und Tontechnik sind Wilfried Oltmanns und Hans-Hermann Mustermann verantwortlich. Die teilweise umfangreichen Maskenarbeiten erledigt Marina Bruns.

Sieben Mal ist das Stück noch zu sehen: heute Abend sowie am 18., 20. und 25. Januar jeweils ab 20 Uhr sowie am 15. und 29. Januar jeweils ab 15 Uhr. Der Sonntag, 22. Januar, bleibt ab 15 Uhr den Seniorenpassinhabern vorbehalten. Eintrittkarten sind in der Bäckerei zur Horst in Alse, in der Gaststätte Kaliwoda und im Bastelgeschäft in Rodenkirchen sowie bei allen Mitwirkenden erhältlich.

Neu eingeführt wurden auch die Nachmittagsaufführungen mit Kaffee und Kuchen, die in den Vorjahren vom älteren Publikum angeregt worden waren. Traditionell finden die beiden Seniorenvorführungen am Nachmittag statt.

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