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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Toshs musikalischer „Aufstand im Kino“

07.05.2013

Brake Wenn es am Vorabend mit Nico Rivers noch eher ruhig im Braker Kulturzentrum zuging, wehte am Samstag ein rauerer Wind durch die Mitteldeichstraße: The Mental Blank und Tosh, beide aus Nordenham, gastierten im Central-Theater unter dem Motto „Riot at the Theatre“ (Aufstand im Kino). Die Nordenhamer Lokalmatadoren brachten dann auch ihre Fangemeinde mit, so dass gut 90 Gäste die Temperatur und die Stimmung im Kinosaal kontinuierlich nach oben trieben.

Als Aufheizer stehen The Mental Blank vor Tosh auf der Bühne. Emily Hartinger (Gesang), Daniel Heiß (Lead Guitar), Rico von Hollen (Guitar, Keys), Alexander Stührenberg (Bass) und Elias Pitschmann (Drums) spielen bis auf eine Ausnahme Cover bekannter Songs. Immer rockig und immer energiegeladen werden die Songs präsentiert, selbst wenn das Original dies so erstmal nicht hergibt. Frontfrau Hartinger springt und tanzt zu den Melodien ihrer Bandkollegen über die Bühne und genießt sichtlich das, was sie tut. Der erste und bisher einzige selbst geschriebene Song „Devil in Disguise“ klingt vielversprechend und lässt auf weitere Eigenkompositionen hoffen. Einziger Wermutstropfen: Nicht bei allen Liedern kommt Hartingers Stimme gegen die Instrumentalisierung an.

Der Hauptact des Abends wurde schon während der Umbaupause lautstark von einigen Fans eingefordert und kurz nach 21 Uhr war es dann soweit: Begleitet von einem Lied von CD betreten Fabian Krull (Gesang), Dennis Zimmermann (Gitarre), Pascal Fischer (Gitarre), Marco Wolanski (Bass) und Cay Felsmann (Schlagzeug) die noch unbeleuchtete Bühne. Langsam geht das eingespielte Lied in den Live-Auftritt über und die von The Mental Blank angeheizten Fans feiern Tosh von Minute eins an.

Der Stil von Tosh liegt irgendwo zwischen Hardrock und Metal, irgendwo zwischen Papa Roach und den Foo Fighters. Die Nordenhamer, die vergangenes Jahr ihr erstes Album „Words of Experience“ in Eigenregie herausbrachten, liefern mit Liedern wie „Tied to the Facts“ oder „Not Blind“ größtenteils schnelle und schweißtreibende Rhythmen. Das Lied „Traurig aber wahr“, welches nur mit Gitarre begleitet gesungen wird, ist eine der wenigen, ruhigen Ausnahmen.

Die Bühnenshow ist, wie schon bei The Mental Blank, nah am Publikum. Nur Schlagzeuger Felsmann, bedingt durch sein Instrument, bleibt den ganzen Abend an seinem Platz. Die anderen Bandmitglieder gehen immer wieder auf den „Orchestergraben“ vor der Bühne, beugen sich zu ihren Fans runter und scheinen sich dort viel wohler zu fühlen, als auf der „richtigen“ Bühne. Eine kleine, aber sehr überzeugende Überraschung gibt es dann noch bei „Turn Around“ und „Too Late“: Emily Hartinger zeigt hier noch einmal, was in ihr steckt und unterstützt Tosh im Gesang.

Gegen 22.30 Uhr ist das Doppelkonzert zu Ende. Kurz zuvor, bei der zweiten Zugabe „I Run“, lässt es sich Krull nicht nehmen, mit dem Publikum vor der Bühne noch ein bisschen zu pogen. Das hat das Central-Theater bisher auch noch nicht gesehen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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