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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rock auf Kölsch kommt auch bei Nordlichtern gut an

28.08.2018

Tossens Ein derart bunt gemixtes Publikum aus Kindern und Erwachsenen, von denen nicht wenige gerade beim Abendessen saßen, Billard spielten oder LED-Helikopter starten ließen, war für die Kölsch-Rocker Molly.Li sicherlich neu und ungewohnt. Es war der erste Auftritt der Nordenhamer Band bei Center Parcs in Tosens. Immerhin war der Market Dome, in dem das Konzert am Samstagabend stattfand, mit rund 150 Gästen gut gefüllt. Dass viele von ihnen wohl gar nicht gewusst hatten, dass an dem Abend eine Live-Band spielen würde, tat der Stimmung letztlich keinen Abbruch.

Wohl wissend, dass Kölsch für die meisten Zuhörer eine Fremdsprache darstellt, hatten Bandleader Michael „Molly“ Feldhusen und seine Mitstreiter auf jeden Tisch Zettel mit Übersetzungshilfen und Infos gelegt. So ließ sich für alle nachvollziehen, was es mit den 20 Eigenkompositionen von Molly.Li auf sich hat.

Zum Beispiel für Bettina Nordholz war das eine große Hilfe. „Ich mag die Lieder von BAP sehr, und ich freue mich, jetzt mal Kölsche Musik hier bei uns live erleben zu können“, meinte die Tossenserin, die allerdings schon ahnte, dass es mit dem Kölschen Dialekt nicht ganz einfach werden würde. Ein Verständnisproblem hatte erst recht Lianne Stikkelbroeck, Freizeitmanagerin von Center Parcs. Sie stammt aus den Niederlanden und verstand gar nichts. „Aber die Musik ist toll“, freute sie sich. Indes trug leider auch die Akustik des Market Domes nicht eben zu einer besseren Verständlichkeit der Texte bei.

Musikalisch haben sich die Kölschrocker, die bei ihrem Konzert im Rahmen des Butjadinger Musiksommers von Sängerin Natascha Schulz unterstützt wurden, seit ihrer Gründung stetig weiterentwickelt. Sehr gut zu hören war das bei „In unser’m Veedel“, einem Klassiker der Gruppe Bläck Föös, der den einzigen gecoverten Song im Repertoire darstellte. Molly.Li präsentierte ihn in einer sehr gelungenen Neuinterpretation.

„Wir sind bereit für einen Auftritt in Köln“, meinte Bassist Jens Wähler. In der Dom-Stadt zu spielen, ist vor allem ein Herzenswunsch von Michael Feldhusen. Schließlich hat der Sänger und Gitarrist dort die ersten 27 Jahre seines Lebens verbracht. 2019, so hoffen die Kölschrocker, soll es mit einem Auftritt in Mollys alter Heimat klappen.

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