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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Turbulenter Theaterspaß mit Damentrio

30.03.2017

Eckwarden Das war ein herrlicher Theaterspaß, den die Wattspökers nun im Saal des Eckwarder Hofes auf die Bühne brachten. In dem plattdeutschen Dreiakter „Na de Dood in lütte Tuuten“ geht richtig die Post ab. Die Darsteller zeigten sich zur Premiere in bester Spiellaune.

„Ruhe sanft in kleinen Tüten“, heißt das Stück frei ins Hochdeutsche übersetzt und man ahnt es schon: es geht makaber zu. Drei ältliche Damen greifen zum Strick und elektrischem Küchenmesser. Sie wollen mit einem Bösewicht aus ihrer Vergangenheit noch eine Rechnung begleichen.

Anna, Christel und Fanny (Ali Siefken, Melanie Ruprecht und Ulrike Schumann) haben sich vor einigen Jahren auf dem Friedhof kennengelernt. Während die Witwen Christel und Fanny dort die Gräber ihrer Ehemänner pflegen, kümmert sich die Junggesellin Anna um die Grabstelle ihrer Eltern, denn von Männern will sie nach einer schlechten Erfahrung nichts mehr wissen. Das Damenkränzchen trifft sich regelmäßig zum ausgiebigen Tratsch. Das Lieblingsthema ist Männer, wie schön das Leben ohne sie ist und was die „Unholde“ jeder einzelnen angetan haben.

Melanie war mit einem Lustmolch verheiratet, der sie nach Strich und Faden betrogen hat. Anna wurde mit einem Kind sitzengelassen, während Fanny frisch verliebt ist, was von den beiden anderen kritisch hinterfragt wird.

Man ahnt es schon, irgendwie hängt das alles zusammen und der Zuschauer bekommt Gewissheit, als mit Josef (Christoph Thien) der Übeltäter auftaucht – kritisch beäugt von Annas Sohn Sebastian (Carsten Brockhoff) und seiner Freundin Barbara (Svea Boedecker).

Das Damentrio ist sich einig: Josef muss weg – nur wie und wohin mit der Leiche? Denn es gibt den äußerst neugierigen Hausmeister Gustav Flotzinger (Dirk Töllner), der in den Mülltonnen Ungeheuerliches findet und auch Kommissar Hans Gruber kommt „dem Tod in kleinen Tüten“ schließlich auf die Schliche.

Wer wissen will, wie die Sache ausgeht, sollte sich unbedingt Karten für die nächsten Aufführungen besorgen. Es lohnt sich. Das Damentrio mit Alie Siefken, Ulrike Schumann und Melanie Ruprecht agiert köstlich. Es ist herrlich, ihnen bei den verzweifelten Wutausbrüchen zuzusehen.

Dirk Töllner gibt bei seinem Auftritt als aufdringlicher Hausmeister ebenfalls eine gute Figur ab. Das PremierenPublikum kam auf seine Kosten. Die Zuschauer belohnten diesen tollen Theaterspaß mit viel Applaus.

Das galt auch für Topusterin Isa Bruns, die den Darstellern beizeiten zur Seite stand. Für das passende Aussehen sorgen auch bei den nächsten Aufführungen Michaela Emmert und Beate Immoor. Am Technikpult sitzt Thomas Büsing. Regisseur Ingo Laddach hat die plattdeutsche Kriminalkomödie turbulent in Szene gesetzt.

Noch dreimal

Nach der Premiere wird es noch drei weitere Aufführungen geben: am Sonntag, 2. April, um 15 Uhr sowie am Dienstag und Freitag, 4. und 7. April, jeweils um 20 Uhr.

Die Mitwirkenden sind Alie Siefken, Melanie Ruprecht, Ulrike Schumann, Svea Boedecker, Carsten Brockhoff, Dirk Töllner, Christoph Thien und Ingo Laddach.

Karten für „Na de Dood in lütte Tuuten“ gibt es im Vorverkauf im Eckwarder Hof und im „Nah & frisch“-Markt in Eckwarden sowie im Markant-Markt in Tossens.

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