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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Unglaubliche Ruhe und Ästhetik“

06.07.2017

Achterstadt Ein auch mit seiner Höhe von 2,6 Metern, vor allem aber mit seiner Ausstrahlung herausragendes Kunstwerk bereichert den Skulpturengarten der Privatgalerie Ysabel Sureth in Achterstadt. Zur Enthüllung ist die autodidaktische Bildhauerin Helga Vockenhuber aus Österreich angereist.

Die schwarze Bronzebüste als Skulptur steht auf einem Betonfundament mit Pfählen auf dem Moorboden des weitläufigen Bauerngartens. Sie trägt den Titel „Kontemplation 1“.

Galeristin Ysabel Sureth freut sich über „die unglaubliche Ruhe und unglaubliche Ästhetik“, die das Werk der österreichischen Künstlerin ausstrahle.

Helga Vockenhuber beschreibt in einem kleinen Begleitheft ihr Werk so: „In meiner Skulptur Kontemplation 1 sind afrikanische, buddhistische und europäische Elemente zur Einheit geformt.“ Die Expansion der Volumen lasse die Skulptur mächtig erscheinen. Die Modellierung lege jedes noch so kleine Detail offen. Helga Vockenhuber fügt hinzu: „Darin kommt mein Anspruch auf formale Perfektion und Strenge zum Ausdruck.“

Die Künstlerin wurde 1963 in Mondsee bei Salzburg geboren. Dort lebt und arbeitet sie heute, unterbrochen von mehrwöchigen Arbeiten in der italienischen Stadt Pietrasanta bei Pisa.

Ihr Besuch in der Wesermarsch gefällt der österreichischen Bildhauerin. „Es ist so beruhigend, hier durch die Landschaft zu fahren. Das ist eine fantastische Gegend“, sagt sie ganz freundlich lächelnd der NWZ.

Von jeder ihrer großen Bronzeskulpturen gibt es bis zu sieben Abgüsse. Das Exemplar in Achterstadt ist das bisher vierte von „Kontemplation 1“.

Im Begleitheft zu dieser majestätisch großen Figur schreibt Helga Vockenhuber von Liebe und Verzweiflung, Freude und Leid, Trauer und Hoffnung. „Mit seinen Falten und Furchen, die es durch die Jahre prägen, zeigt sich im Antlitz eines Menschen, was er erlebt hat und wie es ihm geht. Meine Skulpturen sind Projektionsflächen für die vielen Widersprüche, die ein Leben und seine Erfahrungen ausmachen. Dabei entsteht die ganz individuelle Interpretation im Auge des Betrachters.“

Was treibt die Künstlerin an? „Es ist der tief empfundene Glaube an Gott. Schon meine erste Arbeit war mit ’s.d.g.’ signiert – ’soli deo gloria’: Gott allein die Ehre. Von dort kommt die Kraft. Mein Werk verneigt sich ohne Pathos und ist keineswegs missionarisch gemeint. Vielmehr geht es darum, den Blick der Menschen auf die Welt, die Gottes Welt ist, zu verändern, sie im spirituellen Sinne zu bereichern.“

An jeder ihrer großen Skulpturen arbeitet Helga Vockenhuber mehrere Jahre. Von der ersten Idee über die Gipsform bis zum fertigen Bronzeguss verändert sich das Werk und offenbart immer neue Facetten. Die Bildhauerin fügt hinzu: „Wenn man sich dem Fluss des Glaubens hingeben kann, ergeben sich die Antworten auf dem Weg von selbst.“

 Der Skulpturengarten der Privatgalerie Ysabel Sureth in Achterstadt (Achterstädter Straße 11) kann nach Absprache besichtigt werden (Telefon   04737/81119-61; per E-Mail: info@ysabel-sureth.de ).


     www.ysabel-sureth.de 
Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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