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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

US-Punkrocker brechen alle Rekorde

13.07.2015

Nordenham „Spielen wir auch neue Lieder?“, ruft Mirco „Micro“ Bogumil seinem Schlagzeuger Olli im Backstage-Bereich zu. „Nein, die können wir noch nicht!“ Schon weit vor ihrem Auftritt Freitagabend ist die Gruppe Abstürzende Brieftauben guter Dinge. Sie filmt die anderen Bands, singt spontan auf der Bühne mit und hat viel Spaß. „Wir haben wieder richtig Bock“, sagt Micro.

„Richtig Bock“ hatten auch die knapp 1100 Gäste, die bereits am Freitag das Festivalgelände auf der Osterfeuerwiese am Weserstrand für sich eroberten. Bis zum Sonnabend-Abend erhöhte sich die Zahl auf gut 1500 Punk-Freunde. Gerade die Abstürzenden Brieftauben waren Anlaufpunkt für viele Gäste. Einige brachten sogar ihre alten Platten aus den 1980er Jahren mit, um sie signieren zu lassen. Die Brieftauben ließen sich im Gegenzug nicht lumpen und machten dem Fun-Punk, den sie mit erfunden haben, alle Ehre. „Heute doof und morgen doof“, „Im Strandbad“ und „Kleine Mädchen“ – kaum ein Klassiker fehlte. Gefeiert wurde bis 1 Uhr nachts.

Was Freitag begann, setzte sich Sonnabend fort. Jung und alt feierten ausgelassen miteinander. Für einige war es das erste Fonsstock, andere kommen schon seit Jahren extra dafür nach Nordenham. Unter ihnen auch Arne Harms. Für den gebürtigen Auricher, der jetzt in Oldenburg wohnt, ist Fonsstock eine feste Größe im Veranstaltungskalender. „Ein internationales Line-Up und nette, entspannte Menschen, was will man mehr? Gerade für das schmale Geld.“

International ging es tatsächlich zu. Neben Bands aus der gesamten Republik, darunter Fat Belly (Hannover), The Prosecution (Abensberg) sowie den Lokalmatadoren Z-Nados, Alinment und natürlich dem Shantychor Nordenham, gaben sich auch NH3 (Italien), The Bat Bites (Niederlande), The Apers (Niederlande/Österreich) und Red City Radio (USA) die Ehre.

Red City Radio, die letzte Band des Festivals, holte mit ihrem melodiös-rauem Punkrock dann noch einmal alle Energiereserven aus dem Publikum heraus. War es bei The Prosecution und The Apers schon voll, brachen die Punkrocker aus Oklahoma (USA) nochmal alle Rekorde.

Das Publikum sprang, pogte und schüttete Bier über die eigenen und fremde Köpfe, was das Zeug hielt. Im Gepäck hatte die Band einen Querschnitt ihrer bisherigen Alben und natürlich vielen neuen Stoff aus der jüngst erschienenen LP „Red City Radio“.

„Wir wollten die Band unbedingt“, so Thomas Neumann, 1. Vorsitzender des Fonsstock-Vereins, im Gespräch mit der NWZ . Aus diesem Grund sind die Organisatoren extra von einem ihrer Grundsätze abgewichen und haben einen Deal mit der Band gemacht. „Normalerweise gibt es eine Art Gebietsschutz“, erklärte Neumann. Timo Adamietz ergänzte: „Wer hier spielt, spielt nicht auf dem Deichbrand und umgekehrt.“ Bei Red City Radio wurde eine Ausnahme gemacht – sehr zur Freude der Fonsstocker.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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