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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Verrückte Abenteuer auf der Insel

24.03.2014

Brake Robinson, der früher Polizist war und eigentlich mit Kaugummiblasen Schlangen in Australien fangen wollte, ist auf einer einsamen Insel gestrandet. Das Piratenschiff, mit dem er von Brake ans andere Ende der Welt wollte, ist bei einem Sturm untergegangen. Aber zum Glück rettete ein Delphin den schiffbrüchigen Robinson und brachte ihn auf eine Insel.

Das Spontantheater Bumerang gastierte am Sonnabend mit zwei Vorstellungen im Central-Theater. Am Nachmittag präsentierte die Gruppe ihr neues Programm „Robinson, wie war’s auf der Insel?“ für die jüngeren Zuschauer.

Zur Begeisterung der jungen Gäste führte Martin Struwe als Entdecker durch das Programm. Der Rahmen war vorgegeben: Struwe und die Kinder waren als Mitglieder einer Expedition auf Robinsons Insel und versuchten herauszufinden, was damals mit dem Schiffbrüchigen passiert ist. An entscheidenden Stellen der Geschichte hielt Struwe das Theaterstück mit dem Wort „Stop“ an und fragte die Kinder nach Details, die im weiteren Verlauf in das Stück eingebaut wurden: Was war Robinson eigentlich von Beruf? Was war seine Lieblingsfarbe? Wovor hatte er Angst? Die Fragen beantworteten die Kinder durch Zurufe – und die Schauspieler mussten das Gesagte einbauen. Neben Struwe gestalteten Tim Strupeit (Pirat, Eisbär, Monster, Bootfahrer), Ineke Tannert (Assistentin, Isabelle), Christian „Schlaggi“ Schlageter (Robinson) und Ezzat Nashashibi (musikalische Begleitung) das abwechslungsreiche Programm, bei dem Robinson allerhand durchstehen musste.

So traf der Gestrandete auf die „Eingeborene“ Isabelle, überwand bei einem Basketballspiel die Sprachbarrieren, musste sich auf seiner Südsee-Insel mit Eisbären rumschlagen und ein Monster im Ratespiel besiegen.

Die Unterbrechung des Stückes durch die „Stop“-Ansagen, bei denen die Schauspieler in der aktuellen Position verharren mussten, diente aber nicht nur der Befragung des Publikums. Die Pausen nutzte Struwe in seiner Doppelfunktion als Regisseur und Erzähler auch dazu, seinen Schauspielkollegen musikalische Aufgaben zu geben: „Ihr singt jetzt mal ein Lied über das Fangen von Schlangen mit Kaugummi.“

Am Ende des gut einstündigen Programms wurden Robinson und Isabelle natürlich erfolgreich von der Insel gerettet. Sehr zur Freude der jungen Gäste, die auch während des Stückes nicht mit Applaus und begeisterten Zwischenrufen sparten.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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