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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Doppelgeburtstag: Viel Herzblut in Erfolgsgeschichte investiert

02.07.2014

Fedderwardersiel Mit der einzigartigen Kombination von Nationalparkhaus und Regionalmuseum, die die Darstellung der Wechselbeziehungen von Natur und Menschen der Region ermögliche, sei in Fedderwardersiel eine einmalige Einrichtung entstanden. Deren Erfolgsgeschichte sei aber auch das Ergebnis eines enormen ehrenamtlichen Engagements.

Diese Feststellungen durchzogen fast alle Grußworte der Ehrengäste, die mit weiteren rund 100 Teilnehmern eines Festaktes den 30. Geburtstag des Trägervereins Förderkreis Museum Butjadingen und das 20-jährige Bestehen des Nationalparkhauses/Museums am Fedderwardersieler Hafen feierten.

Sie habe Hochachtung vor dem ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement, mit dem die Einrichtung entwickelt und betrieben werde, zollte Almut Kottwitz, Staatssekretärin des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz, dem Förderkreis in ihrer Festrede ein dickes Lob.

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Große Aufgaben

Sie hob zudem die Bedeutung des Nationalparkhauses/Museums einerseits für die Umweltbildungsarbeit und andererseits auch für den Tourismus hervor. Es sei eine große Aufgabe, Wissen über und Verständnis für Natur als Basis allen Lebens zu vermitteln, so Almut Kottwitz.

Gelebte Naturschutzarbeit, wie sie in der Einrichtung in Fedderwardersiel betrieben werde, sei für Tourismusgemeinde Butjadingen mit jährlich 1 Million Übernachtungen ein großer Vorteil, denn 81 Prozent der Touristen wollten eine auf Natur ausgerichtete Erholung und für gar 90 Prozent der Urlauber sei der Naturaspekt ein wichtiger Grund für die Wahl des Reisezieles. Ein Ausbau und eine Erneuerung des Hauses mit seinen Angeboten werde sich auszahlen, prophezeite die Staatssekretärin.

Von der ehrenamtlichen Arbeit des Förderkreises und dem einmaligen bürgerschaftlichen Engagement profitiere auch die Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, bedankte sich deren Leiter Peter Südbeck. Er wies auf die wegen des Vogelzuges weltumspannende Bedeutung des Wattenmeeres als Nahrungsquelle hin. Dessen Schutz sei somit existenziell und könne nur erreicht werden, wenn die Menschen mitgenommen werden. Für diese Aufgabe biete auch der künftige Naturerlebnispfad im Langwarder Groden eine Chance.

Lebendige Einrichtung

Das Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel schaffe auf wunderbare Weise eine Verbindung von Naturschutz und Kultur in der Region, stellte Dr. Michael Brandt fest. Für den Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft können Effekte für den Menschen aber nur von einer lebendigen Einrichtung wie die am Kutterhafen ausgeben.

Butjadingens Bürgermeister Rolf Blumenberg sprach von einer Erfolgsgeschichte, die nicht von der öffentlichen Hand, sondern von privat initiiert worden sei. Mit nur beschränkten Mitteln, aber dafür mit Ideen, Kreativität, Tatkraft und Herzblut sei eine an der Nordseeküste einmalige Einrichtung entstanden, die die höchsten Besucherzahlen vergleichbarer Häuser in der Region aufweise.

Altbürgermeister Theys Francksen nannte es einen Glücksfall, dass es mit dem Gründer des Förderkreises und Museums, dem 2003 verstorbenen Professor Wilhelm Niggemann, einen fachkundigen Ideengeber und mit dem ersten Museumsleiter Ewald Deharde den erforderlichen Praktiker gegeben habe. So habe die Einrichtung langsam, aber stetig wachsen können.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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