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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Virtuoses Spiel der Extraklasse

11.12.2010

NORDENHAM Sie sind 22 und 30 Jahre alt, kommen aus Litauen und Russland, sind beide mehrfach preisgekrönt und zählen in ihrem Fach, dem Cellospiel, zu den größten Talenten weit und breit: In Marius Urba und Denis Zhdanov hat die Nordenhamer Goethe- Gesellschaft mit ihrem Gespür für qualitativ hochwertige und ansprechende Musik zwei Hochkaräter verpflichtet. Am Donnerstagabend war das Duo Vivente in der Aula des Gymnasiums zu Gast.

Auch Schüler im Publikum

Zu den Besuchern gehörten auch einige Schüler aus den Streicherklassen des Gymnasiums, die einen Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten des Cellospiels bekamen. Die beiden Instrumentalisten begannen ihr Programm mit dem Thema und Variationen aus dem Duett in G , Hob.XII, 4 von Joseph Haydn (1732-1809 ). Ein ideales Werk, um sich in ein Konzert einzuspielen. Spätestens in dem darauf folgendem Concert a deux Violoncelles, komponiert von Francois Couperin (1668-1733) wurden die herausragenden Qualitäten dieses außergewöhnlichen Duos deutlich: Egal, welche Stimmungslage oder welcher dynamische Bogen zu gestalten war, man hatte stets den Eindruck, dass beide Solisten in ihrem Spiel miteinander verschmelzen.

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Besonders beschwingt und leidenschaftlich ging es mit dem Duo in E-Dur von Jacques Offenbach (1819- 1880) weiter. Klangen die beiden Instrumente an sich schon beeindruckend , so waren die nun entstehenden Melodien und Begleitfiguren in ihrem teilweise erzählenden Charakter nahezu betörend.

Im zweiten Teil des gut eineinhalbstündigen Konzertes schien eine Lieblingskomposition der beiden auf dem Programm zu stehen. Mit auffälliger Leidenschaft, einem unglaublichen Sinn für die sehr üppigen, zum Teil auch frei kadenzierenden Melodien und der entsprechend einfühlsamen Begleitparts der eher barocken Sonate in G für zwei Celli aus der Feder von Jean Barriere (1707-1747) überraschten sie die Zuhörer auf sehr angenehme Weise.

Moses-Variationen

Den Abschluss des mit bis hierhin nur aus Originalkompositionen für Violoncello- Duett bestückten Programms bildete schließlich eine Bearbeitung der berühmten Variationen und Thema von Rossini auf einer Saite, den so genannten Moses-Variationen für diese Besetzung, geschrieben von Niccolo Paganini (1782-1840). Auch hier konnten die beiden Meister ihres Instrumentes all ihre technischen, interpretatorischen sowie kammermusikalischen Talente voll entfalten.

Natürlich wurden sie anschließend nicht sogleich von dem begeisterten Publikum von der Bühne gelassen. Erst nach zwei Zugaben wurden die Musiker von den Zuhörern verabschiedet.

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