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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Central-Theater: Vom Akkordeon inspiriert

25.03.2013

Brake „Mehr als 820 Tasten werden gleich auf der Bühne bewegt“, kündigte Norbert Ostendorf seine außergewöhnlichen Gäste an. Das NordMix-Akkordeon-Orchester war am Sonnabendnachmittag zu Gast im Braker Central-Theater. Der Titel lautete „It’s movie time“.

Bei einem musikalischen Ausflug in die Filmgeschichte zeigte Dirigentin Heike Schwarting mit ihrem 23-köpfigen Orchester eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Akkordeons auf. Den Auftakt machte der „Tanz der Vampire“, der, wie fast alle Stücke, gemeinsam mit Bass, Elektronium, Vibrafon und Schlagzeug sowie passenden Hintergrundbildern das Publikum in seinen Bann zog. Neue Klänge des Akkordeons lernten viele der begeisterten 170 Zuhörer, die es sich in den Plüschsesseln des alten Kinos bequem gemacht hatten, kennen.

Die Ansagen übernahm Eyke Cornelius-Meyer. Sie kündigte beispielsweise „Circus Polka“ von Igor Strawinsky an. „Seinerzeit holte der Komponist dafür zu den Aufführungen 50 Elefanten und Ballerinen auf die Bühnen“, hieß es. Drei Lieder der Filmmusik, die Aram Khachaturian zu „Spartacus“ geschrieben hat, bearbeiteten die Dirigentin Heike Schwarting und ihr Mann Detlef, der genau wie ihre Schwester mit im Orchester spielt, für das Ensemble. Ruhig beginnend mit dem „Tanz der gadinitischen Mädchen“ bei immer dramatischer klingenden Flöten-, Streicher- oder sogar Harfenklängen des Elektroniums, steigerte sich die Musik dabei zum mitreißenden Säbeltanz. Wesentlich moderner, mit Sonnenbrillen, Hüten und Musik der „Blues Brothers“ endete die erste Halbzeit des Konzerts.

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Wilfried Boekhoff war aus Nordenham angereist. Es sei sein erster und bestimmt nicht letzter Besuch im Central-Theater gewesen, schwärmte er von der einzigartigen Atmosphäre und der Akustik des Kinos.

Nach der Pause ging es mit schwerer Kost weiter, wie die Moderatorin die „Rapsodia“ von Alexander Attarov ankündigte. Anschließend griff die Dirigentin bei einem Duett mit Christian Nowak sogar selber in die Tasten. „Libertango“ hieß das Stück für Vibrafon und Akkordeon von Astor Piazzolla, das es vor Jahren in einer Version mit Grace Jones in die Charts schaffte.

Mit Filmmusiken aus Krimis, Märchen und Western begeisterten die Musiker, die aus dem norddeutschen Raum stammen und in Norderstedt üben. „Heike fordert viel von uns. Ein gewisses Niveau muss schon vorhanden sein, um mitmachen zu dürfen“, verriet einer der Musiker.

Heike Schwarting, gebürtig aus Bremerhaven stammend, lebt nach einem Aufenthalt in Hamburg nun wieder mit ihrem Mann Detlef in Brake. Sie gründete das Akkordeon-Orchester 2001, nachdem sie ihre Dirigentenausbildung abgeschlossen hatte. „Es war schon immer mein Traum, ein eigenes Orchester zu haben“, erzählte sie.

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