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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Central-Theater: Von der Toskana aus in die ganze Welt

20.04.2013

Brake „Balkan-Grooves“, Klezmer, irische Traditionals, Musik der Sinti und Roma, Tango und andere Ausflüge in die Weltmusik: Normalerweise würde man bei so einer Aufzählung mehrere Bands erwarten, aber VallesantaCorde vereinen all diese Stilrichtungen mühelos in einem Konzert. Vallesanta bedeutet „heiliges Tal“ und spielt auf die Wahlheimat der Musiker in der Toskana an, während Corde einfach Saiteninstrument bedeutet. Passend ist der Name, spielt doch selbst der Percussionist zwischendurch Mandoline.

Eingeleitet wird das Konzert durch eine kurze Begrüßung des Lions Club Präsidenten Gerd Munderloh, der vor allem den Einsatz von Jürgen Block lobt – ohne ihn wäre das Konzert von VallesantaCorde wohl nicht zustande gekommen. Die vier Musiker Hagen Hofmann (Gitarre), Andreas Petermann (Geige), Renate Titze (Kontrabass) und Andreas Bühler (Percussion) verpassen zwar ihr Stichwort, um auf die Bühne zu gehen, aber das bleibt auch der einzige Fehler des Abends.

Das Quartett besteht aus begeisterten und erfahrenen Musikern, das merkt man schon nach kurzer Zeit: Schnelle Taktwechsel meistern sie mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Selbst Stücke wie das syrische „Vagabondo“ fliegen förmlich von den Saiten und den zahllosen Percussion-Instrumenten.

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Die Musiker spielen virtuos, wenn es die Musik verlangt, kreativ, wenn es das Arrangement von Hofmann zulässt, aber vor allem erstklassig. Gitarre, Percussion, Geige und Kontrabass harmonieren perfekt miteinander, scheinen sich manchmal gegenseitig zu jagen, mal gegenseitig zu unterbrechen und zu kontrastieren, nur um dann wieder zueinander zu finden.

Die Begeisterung und Virtuosität überträgt sich ohne Umwege. Gerade bei den Klezmerstücken wie „Ele Chamda Libi“ (Euer Herz möge tanzen) möchte man spontan aufspringen. Aber auch die türkischen Melodien, die Zigeunerballaden und die anderen Lieder aus allen Teilen der Welt lassen die gut 150 Zuhörer im Central-Theater nicht kalt. Mit jedem Lied wird der Applaus stärker. Die Stimmung ist fröhlich und entspannt. Nach zweieinhalb Stunden, mehreren Zugaben und „Standing Ovations“ geht der Abend zu Ende. Das begeisterte Publikum hätte liebend gerne noch stundenlang zugehört.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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