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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Christmas-Rock In Nordenham: Von „Stille Nacht“ bis „Remmidemmi“

22.12.2014

Nordenham „Ho, ho, ho Jahnhalle“, schallte der alljährliche Schlachtruf der Coverband Prime Time am Freitag und Sonnabend durch den Saal des Kulturzentrums. Es war wieder Zeit für Christmas-Rock!

Seit 2007 mutiert die Formation kurz vor Weihnachten zur Mottoband. Dabei ging es nicht nur besinnlich zu, sondern es wurde auch kräftig gerockt. Christmas-Rock ist jedes Jahr ein Renner bei den Nordenhamern. So waren die Karten für Sonnabend bereits nach zehn Tagen ausverkauft.

Wer das Glück hatte, Karten ergattert zu haben, kam in den Genuss eines ganz besonderen Konzertabends, der von Konfetti-Kanonen bis zum Besuch des Grinch einiges bot. Die Bühne erstrahlte in weihnachtlichem Flair mit Blow-up-Schneemann, Rentieren und Skiern. Über große Monitore wurden weihnachtliche Motive eingeblendet.

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Der Gitarrist Jörg (Fete) Eilers moderierte den Abend als Weihnachtsmann verkleidet. „Ho, ho, ho Fete“, war sodann auch die Antwort auf den Prime-Time-Schlachtruf aus dem Publikum, das sich mit Blinklichtern, Engelsschein und Weihnachtsmannmützen schon gut auf den Abend eingestimmt hatte.

Und wer noch keine Mütze besaß, bekam von der Bühne welche zugeworfen. So ausgestattet, sang sich das Publikum in die Herzen der Band. Von „Oh du fröhliche“ über „Fröhliche Weihnacht überall“ bis „Leise rieselt der Schnee“ erwiesen sich die Zuhörer nicht nur als textsicher, sondern auch als stimmgewaltig.

Für das beliebteste Weihnachtslied der Deutschen „Stille Nacht“ holte Leadsänger Tommy Marèchal seine Bekannte Tina Kowalski auf die Bühne, die davon sichtlich überrascht war. Nachdem sie einen Eierlikör mit dem Weihnachtsmann getrunken hatte, stellte sie sich jedoch tapfer den Zuhörern und wurde von ihnen auch lautstark unterstützt. Nun war es an der Zeit für Marèchal, um absolute Stille im Saal zu bitten, um dann mit voller Kraft „Still, still, still, weil‘s Kindlein schlafen will!“ zu schmettern.

Insgesamt gab Tommy Marèchal alles. Mit unglaublicher Stimmkraft rockte er voller Kraft und Elan über die Bühne, sprang, warf sich auf die Knie und heizte dem Publikum richtig ein. Egal ob Jan Delay oder Andreas Bourani – Marèchal war stimmlich immer ganz nah am Original und brachte den Saal spätestens beim WM-Song „Auf uns“ zum Kochen. Lediglich beim Werder-Bremen-Song „Lebenslang grün-weiß“ hagelte es Buh-Rufe, die aber wohl mehr dem Fußball-Verein als dem Sänger galten.

Die Sängerin Diana Schmidt überzeugte ebenfalls mit ihrer starken Rockröhre. Bei Klassikern wie „Black Velvet“ oder „Son of a preacher man“ riss sie das Publikum mit. Zum vierten Mal in Folge wurde Prime Time für den Christmas-Rock-Abend von Pasquale „Pasco“ und Natascha Schulz unterstützt. So rappte Pasco zu „Rudolph the red nosed reindeer“ als Schneemann verkleidet über die Bühne. Mit „All night long“ von Lionel Richie und „That‘s the way I like it“ von KC and The Sunshine Band brachte er gekonnt Soul und Funk auf die Bühne.

Natascha Schulz brillierte unter anderem mit „Rather be“ von Clean Bandit und „Shout“ von den Isley Brothers. Bei „Do you hear what I hear“, gesungen von Natascha Schulz und Diana Schmidt, wurde es dann romantisch im Saal. Der Zuhörer mit der weitesten Anreise an diesem Abend, ein Amerikaner, musste dann – ebenfalls nach einem Eierlikör – noch „Jingle Bells“ zum Besten geben, und wurde dabei vom lauthals mitsingendem Publikum gefeiert.

Die Stimmung an diesem Abend war grandios. Das lag nicht nur an dem unglaublich abwechslungsreichen Programm, das neben Rock, Weihnachtsliedern, Funk und Soul sogar eine Reggae-Version von „I‘m dreaming of a white Christmas“ bot, sondern auch an den stimmgewaltigen Sängerinnen und Sängern und den hervorragenden Musikern, die mit viel Spaß und Elan die Bühne rockten. Bei Deichkinds „Remmidemmi (Yippie, Yippie, Yeah)“ erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

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