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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Im Ehekrieg wird scharf geschossen

09.10.2017

Waddens Ein untreuer Ehemann, eine nach Höherem strebende Ehefrau, eine aufdringliche beste Freundin und zwei laienhafte Auftragskiller sind nur einige der Zutaten für einen komödiantischen Familienkrimi mit etlichen Verwicklungen und reichlich Unikaten.

Die Theatergruppe Waddens präsentierte mit „Stirb schneller Liebling“ ein hochdeutsches Stück. Die Premiere am vergangenen Sonnabend verfolgten in der Gaststätte Waddenser Butjenter über 100 Zuschauer, darunter auch viele junge Leute. „Es gibt zwei Arten von Ehefrauen: Die einen sind die reinsten Engel, die anderen leben noch“, ulkt Stephan Brockhoff, der den Unternehmer und Klopapierfabrikanten Kurt Kniesebeck verkörpert.

Ehepaar im Fokus

Denn es geht in dem Dreiakter nicht nur spannend sondern auch sehr heiter zu. Im Fokus steht das Ehepaar Kniesebeck, das seiner Ehe überdrüssig ist und sich fortwährend in den Haaren liegt. Es kommen zu dem ohnehin schon eigentümlichen Haushalt neue kuriose Gesichter hinzu und der Tagesablauf aller Beteiligten wird noch turbulenter, als sich unerklärliche Unfälle häufen.

Kurt und Paula Kniesebeck (Stephan Brockhoff und Susanne Hübler) engagieren unabhängig von einander einen Killer, um ihren Partner umzubringen. Carlos Santanios, alias Karl Schmittchen (Lasse Malle) und Tamara Kalikowa (Lena Beermann) legen als Auftragskiller allerdings wenig Erfahrung an den Tag. Bei den Mordgelüsten in der Fabrikantenvilla gerät die Schwester von Kurt, Caroline Kniesebeck (Kristin Warns) in das Schussfeld, auch die Freundin von Paula, Luise Koschnick (Bianca Pustourlis), muss sich bei diesem Ehekrieg in acht nehmen. Ein wenig Leichtigkeit in das schlimme Spiel bringt Susanne Aulendorf (Emilia Naujok), die Geliebte des Fabrikanten, von der man nicht weiß ob sie Kurt liebt oder sein Geld.

Der einzige Ruhepol des Hauses ist Butler Johann (Hartmut Kühne). Der kann jeden Wunsch von den Augen seiner Herrschaften ablesen und ist der Inbegriff für Treue und Zuverlässigkeit. Was allerdings nicht heißt, dass man als dienstbarer Geist keine scharfe Zunge haben kann.

Verdienter Applaus

Mit von der Partie ist auch das Hausmädchen Agnes (Henrike Folkens). Sie wurde aber von Paula eigentlich nur deshalb eingestellt, weil ihre Kurzsichtigkeit sich meistens zum Nachteil von Kurt auswirkt. Hausmechaniker Boris (Maurice Meinköhn) rundet schließlich die seltsame Gesellschaft ab und sorgt für weitere Verwicklungen, denn egal was er repariert, nichts wird mehr so sein wie vorher. Das Premierenpublikum hatte jedenfalls ordentlich was zum Lachen, sie genossen den vergnüglichen Abend und belohnten das munter agierende Ensemble mit verdientem Applaus.

Nach der Premiere gibt es zwei weitere Abendvorstellungen, am 13. und 20. Oktober, bei denen die Besucher ab 18 Uhr an einem Buffetessen teilnehmen können, das Theaterstück beginnt um 19.30 Uhr. Nachmittagsvorstellungen sind für den 15. und 22. Oktober geplant – auf Wunsch ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen, der Vorhang hebt sich um 15 Uhr. Nähere Infos und Reservierungen gibt es im Waddenser Butjenter.

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