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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunst: Waddenser wollen „Hörstuhl“

27.01.2012

WADDENS Den vierte „Hörstuhl“ in der Gemeinde Butjadingen wünscht sich die Dorfgemeinschaft Waddens in ihrem „Garten Eden“. Nach den „Vertellstöhlen“ in Fedderwardersiel, Eckwarderhörne und Stollhamm wollen sich nun die Waddenser für ein solches informatives Kunstwerk stark machen. Dafür gibt es sogar schon erste Ideen.

An der Informationsveranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde Waddens am Mittwochabend in der Gaststätte De Butjenter nahmen rund 30 Waddenser teil und alle sprachen sich deutlich für ein solches Projekt im „Garten Eden“ aus. Das Garten-Grundstück gehört zwar der Kirchengemeinde. Aber wie schon bei der Entstehung des Kleinods sollte auch jetzt die Dorfgemeinschaft wieder beteiligt werden, machte Pastor Klaus Braje deutlich.

Wie die bisher drei „Hörstühle“ in der Gemeinde entstanden sind, erläuterten die beiden Künstlerinnen Bärbel Deharde und Ute Extra zusammen mit dem Projektleiter Gerhard Bruns. Letzterer riet den Waddensern auch, nicht bei den Kosten für ein solches Projekt zu beginnen. „Man sollte zunächst die Frage nach dem Interessanten in Waddens stellen“, so Bruns, der auch auf vielfältige Fördermöglichkeiten verwies.

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Auch die Künstlerinnen machten klar, dass es zunächst keine Denkverbote geben dürfe. Nach und nach würden sich dann Ideen zu Schwerpunkten entwickeln und auch die Form und das Material eines Waddenser „Hörstuhls“ bestimmen. Wichtig seien auch Geschichte und Geschichten, denn „Hörstühle“ sollen nicht nur zum Verweilen einladen, sondern dem Besucher auch Geschichten aus dem Ort und der Umgebung erzählen.

Als ein Thema schlug Christian Bergmann den Untergang des alten Ortes Waddens und den Neuaufbau an heutiger Stelle vor. Auch Dirk Warns wies darauf hin, dass für Waddens Hochwasser, Sturmflut und Deichsicherheit schon immer ein großes Thema sei. Immerhin würde ohne Deich der Ort bei jeder Flut unter Wasser stehen, so Warns, der in einer eigenen Präsentation gleich mehrere gestalterische Ideen der Waddenser mitgebracht hatte.

Diese Vorschläge wurden von den Waddensern und auch von den Künstlern begeistert aufgenommen. Und so war die Frage unnötig, ob Waddens überhaupt einen Hörstuhl haben möchte. Pastor Klaus Braje brachte die Stimmung auf den Punkt: „Wir haben in Waddens das mehrschichtige Potenzial für einen Hörstuhl, denn Waddenser sind initiativ, kreativ und engagiert. Das Potenzial in künstlerischer Sicht haben wir ebenso wie Geschichten, Erinnerungen und Erlebnisse. Und wie man so ein solches Projekt umsetzt, haben wir nicht erst beim Garten Eden bewiesen. Der ist ein wunderbarer Standort, der mit einem solchen Kunstwerk gekrönt werden sollte“.

Ein Arbeitskreis wird sich mit den weiteren Planungen und Vorbereitungen für die Aufstellung eines „Hörstuhls“ in Waddens beschäftigen. Dem Gremium gehören neben den Künstlerinnen Bärbel Deharde und Ute Extra sowie Hörstühle-Projektleiter Gerhard Bruns und Pastor Klaus Braje auch Dirk Warns, Susanne, Manfred und Jan Hübler, Leni de Wit, Christian Bergmann, Ingo Schmidt, Holger Beermann, Gerold Ifsen, Hans-Georg Suhr, Hilke Stoffers und Ernst Hartmann an. Der Arbeitskreis kommt am 1. März um 19.30 Uhr in der Gaststätte De Butjenter zusammen. Dazu sind neben seinen 16 Mitgliedern auch weitere Waddenser willkommen.

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