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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Berne Bringt: Zahlreiche exklusive Sternstunden

20.01.2020

Warfleth „Berne bringt ...“, die Konzertreihe der Gemeinde Berne, kann mit dem heimeligen Ambiente und der guten Akustik der kleinen Kirche am Warflether Deich punkten. Dies, ein gleichbleibend hohes Niveau und ein in Musikerkreisen geschätztes Publikum sorgen dafür, dass hier seit 2008 regelmäßig bedeutende Persönlichkeiten der Musikwelt gerne zu Gast sind.

Auch 2020, im 13. Jahr ihres Bestehens, bietet die Reihe zahlreiche Sternstunden, die exklusiv in Warfleth zu erleben sein werden. Top-Acts sind sicherlich ein ausgedehnter Liederabend von und mit dem Londoner Pianisten und Musikprofessor Graham Johnson und ein Auftritt von Tianwa Yang, der „weltbesten jungen Geigerin“. Yang spielt am 27. September. zusammen mit Nicholas Rimmer (Klavier) alle Werke, die Robert Schumann für diese Besetzung schrieb. Und Johnson stellt am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, ein Programm vor, das unter dem Titel „Schubert, der Held der kleinen Leute“ anhand zahlreicher Beispiele Schuberts Verbundenheit zur arbeitenden Bevölkerung nachweist.

Bedeutender Komponist

Müller, Hirten, Gondelfahrer, ein Leiermann, eine Spinnerin am Spinnrad und viele andere Vertreter der „working class“ sind Schuberts Helden. Es singen und spielen Schubert-Preisträger Georg Klimbacher (Bariton), Jan Petryka (Tenor), Ania Vegry (Sopran), Ramona Katzenberger (Klarinette) und Graham Johnson (Klavier und Moderation).

Schubert, mit nahezu tausend Liedern der bedeutendste Liedkomponist überhaupt, darf natürlich auch beim fünften „Warflether Liederpfingsten“ nicht fehlen. Pfingstsamstag gibt der britisch-stämmige Bariton Ronan Collett unter anderem Schuberts „Winterreise“; tags drauf interpretieren die irische Mezzosopranistin Sharon Carty und der amerikanische Pianist Jonathan Ware unter anderem Schubert-Lieder zum Thema Wasser.

Instrumentalmusik von Schubert, und zwar seine beiden Klaviertrios, erklingt am 22. November, intoniert von dem jungen Bremer Trio Seo - Stiehl - Ishitani, allesamt Mitglieder der Kammerphilharmonie.

Im Übrigen spannt sich der inhaltliche Bogen vom Barock bis in die Neuzeit. So präsentiert etwa der Cellist Jakob Spahn alle Werke von Johann Sebastian Bach und von Benjamin Britten für Solocello nebeneinander in drei Konzerten am 13., 14. und 15. März.

In jedem einzelnen Konzert werden je zwei Werke von Bach und eines von Britten erklingen; ein Projekt, dem Spahn, Solo-Cellist des Orchesters des Bayerischen Rundfunks, ganz besonders entgegenfiebert, denn nachdem mehrere vorher angefragte Veranstalter ihm einen Korb gaben, kann er seine Konzertidee in Warfleth nun zum ersten Mal verwirklichen.

Ähnliches gilt für Karl-Ernst Went, einen der renommiertesten Cembalisten im Nordwesten Deutschlands. Went spielt am Ostersonntag in Warfleth alle sieben Kuhnau-Sonaten auf einem zweimanualigen Cembalo aus der Werkstatt von Diedrich Hein und erfüllt sich damit einen langgehegten Wunsch.

Am Ostermontag wird Heins Cembalo von Gerald Hambitzer aus Köln gespielt. Hambitzer, Professor für Cembalo und Generalbass, bildet zusammen mit seinen Professorenkollegen Ariadne Daskalakis (Geige) und Rainer Zipperling (Violoncello) das international renommierte „Ensemble Vintage“. In Warfleth geben die Drei ausgewählte Rosenkranz-Sonaten von Franz Ignaz Biber und Werke von Dietrich Buxtehude.

Soloabend im September

Überwiegend zeitgenössisch ausgerichtet sind hingegen die Konzerte des Trios Gaspard, das am 2. Juli zusammen mit Tänzerin Luka Fritsch „Présence“ darbieten wird, B.A. Zimmermanns legendäres „Ballett blanc“, und von Elisabeth Kufferath. Die Hannoveraner Professorin, Mitglied des Tetzlaff-Quartetts, gestaltet am 5. September einen Soloabend mit Werken für Geige und Bratsche, darunter auch Zimmermanns berühmte Sonate für Violine solo. Kufferath besucht Warfleth zum ersten Mal.

Gleich tun es ihr mit Valentino Worltzsch (Solocellist des Orchesters des Hessischen Rundfunks) und Pianistin Elisabeth Brauß zwei junge Shooting-Stars der Szene. Im Duo stellen die beiden sich am 3. Mai dem Warflether Publikum erstmals vor, und zwar mit Werken von Bach, Beethoven, Kodaly und anderen.

Andere namhafte Künstler sind im neuen Jahr in Warfleth zum wiederholten Male zu Gast, so die Pianistin Claire Huangci. 2017 beehrte sie Warfleth zum ersten Mal zur Begeisterung aller, 2020 folgt nun am 21. Juni ihr zweiter Auftritt, nun mit allen (!) Preludes von Rachmaninov.

Nicht nur zum wiederholten Male, sondern dazu gleich mehrfach zu Gast, ist 2020 das international gefeierte Trio Gaspard (Jonian Ilias Kadesha, Violine, Vashti Hunter, Cello, und Nicholas Rimmer, Klavier). Am 17. und 18. Oktober kommt das Ensemble zum zweiten Mal in 2020 nach Warfleth, um dann in drei Konzerten an diesen beiden Tagen Beethoven mit all seinen Klaviertrios zu huldigen.

Auch Geigerin Daskalakis zieht es nach dem Osterbarock ein zweites Mal nach Warfleth. Zum Jahresabschluss feiert sie gemeinsam mit Pianistin Nina Tichman, ebenfalls einer lieben Warfleth-Bekannten, „Mozart und die Moderne“, das Abschlusskonzert der seit 2015 laufenden Reihe.

Ungewohnte Töne

Zum Jahresauftakt indes bieten zwei Konzerte mit Bläserbeteiligung allerschönste Gelegenheit, sich in womöglich ungewohnte Töne einzuhören und zu verlieben. Am 9. Februar stellt das Kaikias-Trio (Juri Vallentin, Oboe, Hornist Kristian Katzenberger und Pianist Philipp Heiß) Ohrschmeichler von Schumann und Kahn vor.

Von einigen Ausnahmen abgesehen, gilt ein Standardeintrittspreis von 25 Euro für Normalzahler. Schüler, Studenten und Auszubildende, Geburtstagskinder, Kirchenanwohner und Erwerbslose haben freien, Erwerbsschwache reduzierten Eintritt. Abonnenten sparen je nach Abo-Modell 30 bis 40 Prozent. Die Platzvergabe erfolgt nach Bestelleingang. Alle Konzerte können ab sofort gebucht werden. Weitere Informationen und Bestellungen unter Telefon  04406/920046 oder per Mail an berne-bringt@t.online.de.


     www.reinhardrakow.de 

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