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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Klavier zu vier Händen mit Yang und Nuss

01.08.2018

Warfleth Warfleth lädt am ersten Sonntag (12. August, 18 Uhr) nach den Sommerferien in die Konzertkirche ein, um sich von der Urlaubszeit zu verabschieden. Es spielen die kanadisch-chinesische Pianistin Cathy Yang und der auch in Japan gefeierte deutsche Pianist Benyamin Nuss. Die jungen Ausnahmemusiker gastieren mit einem Programm, das neben Solostücken von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Liszt Werke für Klavier zu vier Händen enthält.

Die in China geborene Cathy Yang erhielt früh ihren ersten Klavierunterricht. Ihre Ausnahmebegabung öffnete ihr so manche Tür zu weltweit angesehenen Pianisten, die sie immer wieder unter ihre Fittiche nahmen. Sie hält sich als Pianistin des erfolgreich durch Europa tourenden Gesangsensembles Aix Alma Trio und zu Duo-Konzerten mit Benyamin Nuss immer wieder in Deutschland auf.

Benyamin Nuss hat bereits vor Bundeskanzlerin Angela Merkel gespielt. Als Sohn des Posaunisten Ludwig Nuss und Neffe des Jazzpianisten Hubert Nuss wurde ihm eine außergewöhnliche Musikervita quasi in die Wiege gelegt. Benyamin Nuss konzertiert in der Berliner Philharmonie, Alten Oper Frankfurt und auf Tourneen als Solist oder mit diversen Spitzenorchester von Köln über Stockholm, Tokio und Singapur, bis hin zu Chicago und London. Dabei ist er nicht nur im klassischen Repertoire zuhause, sondern spielt auch mit Leidenschaft in der Jazzband seines Vaters. Mit großem Erfolg hat Benyamin Nuss außerdem Stücke des japanischen Komponisten Nobuo Uematsu (Computerspiel „Final Fantasy“) in seine Konzertprogramme aufgenommen. Nämlich Soundtracks für Videospiele, die er adaptiert und collagiert hat.

In Warfleth sind Yang und Nuss solistisch wie auch im gemischten Doppel zu erleben. Solo spielt Benyamin Nuss Liszts „Rigoletto-Paraphrase“ auf das legendäre Verdi-Quartett „Bella figlia dell’ amore“, Cathy Yang die Ballade Nr. 2 h-Moll von Liszt sowie „Miniaturen“ des deutsch-kanadischen Komponisten Ulrich Menzefricke. Mozarts berühmtes Geschwisterwerk KV 475 und 457, Fantasie und Sonate in c-Moll, teilen sich beide auf. Vierhändig zelebrieren sie zudem einen französischen Reigen. Dazu geben Yang und Nuss Beethovens D-Dur-Sonate opus 6 und als Höhepunkt Franz Schuberts unvergleichliche „Fantasie in f-Moll“ D 940. Sie gilt als Schlüsselwerk seiner letzten Jahre und als das Glanzlicht der Literatur. Von melancholischer Zartheit geprägt, eignet sich Schuberts Schlichtheit zu einer Art August-Musik, ein Abschied von einem Sommer, der nicht enden will.

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