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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Vivaldi und Schumann in Berne

19.02.2019

Warfleth Werke von Vivaldi und Schumann sind in der Reihe „Berne bringt“ im März in der Konzertkirche am Deich in Warfleth zu hören.

Am Sonntag, 3. März, heißt es dort: „Villa Vivaldi - Die große Vivaldi-Feier“. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Antonio Vivaldi (1678-1741) war zu seiner Zeit der bekannteste, angesehenste und beliebteste Komponist Europas. Mit seinen Opern, Sonaten und besonders seinen mehr als 500 Concerti beeinflusste Vivaldi zahlreiche Kollegen und noch immer dient seine Musik als Inspirationsquelle für neue Werke.

Wieviel musikalischer Reichtum, Esprit und Verve sich unter dem Dach des „Hauses“ Vivaldi auch heute versammeln kann, das will Villa Vivaldi demonstrieren, ein ebenso fetziges wie erhellendes Projekt von Elisabeth Champollion. Zusammen mit ihrem neugegründeten Ensemble Volcania – sieben internationale Barockspezialisten an zwei Violinen, Bratsche, Cello, Kontrabass, Gitarre und Harfe – bringt sie in Warfleth sechs Vivaldi-Concerti zu Gehör, dazu zwei von Vivaldi inspirierte Neukompositionen, unter anderem des Bremers Mark Scheibe, die eigens für dieses Projekt komponiert wurden.

Champollion (31) hat das Programm so zusammengestellt, dass die beiden Solisten – sie selbst als Blockflötistin und der hochrenommierte Gastsolist Daniel Sepec (53) an der Violine – ordentlich brillieren können.

„Das große Schumann-Fest“ beginnt dann am Sonntag, 17. März, ebenfalls um 17 Uhr. Als Komponist für die Violine war Robert Schumann (1810-1856) in der Aufführungspraxis bekannt und geschätzt allein durch seine Sonaten Opus 105 und Opus 121. Erst spät entdeckt und noch später populär wurde seine dritte Sonate in a-Moll, ein Werk ohne Opuszahl, das die legendäre FAE-Sonate, die er früher zusammen mit Albert Dietrich und Johannes Brahms als Geburtstagsgeschenk für den Geiger Joseph Joachim „gezimmert“ hatte, zu höchster Vollendung führt.

In Warfleth gibt es alle drei Sonaten von Robert Schumann für Violine und Klavier, dazu seine heiter-sensiblen „Kinderscenen“ für Klavier, op. 15 und schließlich aus Clara Schumanns Feder die gefälligen „Romanzen für Violine und Klavier“, ihr op. 22.

Es musizieren zwei in Deutschland vielleicht noch weniger bekannte, aber international hoch geschätzte und mehrfach ausgezeichnete junge Interpreten: Niek Baar (25), Violine, und Ben Kim (30), Klavier.

Zur Veranschaulichung von Schumanns Quellen erklingt im Warflether Konzert überdies Bachs Violinsonate BWV 1023, als Beispiel Schumann-gespeister zeitgenössischer Musik von Alfred Schnittkes unter anderem dessen Violinsonate Nr. 1.

Die Karte pro Konzert kostet 25 Euro (für beide sind 40 Euro zu zahlen). Die Platzvergabe erfolgt nach Bestelleingang unter Telefon  04406/920046. Unter dieser Nummer gibt Organisator Reinhard Rakow auch weitere Informationen zu den Konzerten.

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