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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Zinzendorfschule: Warum teure Klamotten nicht alles im Leben sind

31.05.2016

Tossens Gleich zwei Aufführungen von Ergebnissen des Unterrichts im Fach Darstellendes Spiel kamen jetzt an der Zinzendorfschule in Tossens auf die Bühne. Connie Howell mit der 7a2 und ihr Sohn Bo Howell mit der 5a hatten die Stücke erarbeitet. Die Aula war sehr gut besucht – schließlich wollten etliche Verwandte, aber auch Freunde und Mitschüler sehen, wie sich die jungen Akteure schlagen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Die Jüngsten der Schule gestalteten den Auftakt. Mit Koffern, Reisetaschen oder Rucksäcken betreten sie die Bühne und nennen ihre (Konsum-) Wünsche. Dann packen sie ihre Behältnisse mit den Klamotten voll, die auf dem Boden herumliegen, und verlassen die Bühne. In der nächsten Szene finden sich alle als Schiffbrüchige auf einer einsamen Insel wieder.

Die Jungen schmieden seltsame Pläne, um die Mädchen zu retten – darunter die Errichtung eines Handymastes. Derweil sitzen die Mädchen am Feuer, kuscheln sich unter Decken und schlafen schließlich im Taschenlampenschein friedlich ein.

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Anderntags streiten die Jungen, denen keines ihrer Vorhaben gelungen ist, bis sie die gut organisierten Mädchen treffen. Auf deren Frage „Was macht Ihr?“ antwortet einer zur Erheiterung des ganzen Saals: „Wir retten Euch.“

Im zweiten Stück ergreift ein Mädchen – Eva im Paradies? – ein Blatt, ein anderes spielt mit dem Licht, und ein drittes muss weinen. Doch sie haben keine Begriffe für das, was sie da sehen und tun. In unterschiedlichen Gesprächssituationen stellen die Mädchen fest, dass sie den Dingen und auch ihren Mitmenschen Namen geben müssen. Das führt sie zur Bedeutung von Vornamen und den Ursprüngen von Familiennamen.

Die Darsteller reden über Namenstage und Schutzpatrone. Schließlich sind sie bei Produkt-Namen angelangt. Und stellen fest, dass die von der Werbung bejubelten Waren oft unter schwierigen, teils unmenschlichen Bedingungen hergestellt werden – auch von Kindern. Diese Erkenntnis kontrastieren die Kinder auf der Bühne mit den lockeren Werbeslogans, die in aller Munde und Ohren sind.

Mit tosendem Applaus belohnt das Publikum die Leistung der jungen Darsteller und der Theaterpädagogen. Die Schülerinnen und Schüler sind wieder einmal ein wenig (über sich selbst hinaus) gewachsen. Kleine Geschenke, auch an die Bühnentechniker und die Maske, gibt es von den Howells und Schulleiterin Andrea Turmann.

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