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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

THEATER: Was Kerle nicht wissen dürfen

24.01.2009

BRAKE Schon mal drüber nachgedacht? Wenn alle Frauen, die einen Liebhaber haben, ihren Ehemann umbrächten, gäbe es bald keine Ehemänner mehr – und auch keine Liebhaber. Solche Erkenntnisse würden Frauen uns Kerlen natürlich nie offenbaren. Wenn sie aber unter sich sind und dazu noch Detektivarbeit leisten müssen, dann kommen die bösen Seiten mancher „Froonslü“ ans Licht.

Mehr als 250 Zuschauer und Zuschauerinnen belauschten und beobachteten jetzt die acht unterschiedlichen Damen bei der Premiere des Stücks „Froonslü“ im BBZ, inszeniert von der Niederdeutschen Bühne Brake. Heiko, der einzige Mann in dem einsam gelegenen Haus, war mit einem Messer im Rücken in seinem Zimmer aufgefunden worden.

Schönste Augenroller

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Schon bald nehmen die Töchter Susanne (Ann-Christin Arnold) und Katrin (Annika Renken) die Ermittlungen auf. Besonders Ann-Christin Arnold, die so herrlich mit den Augen rollen kann, spielt sich ins Herz des Publikums. Ihre ganz große Szene wird aber am Ende des Krimispektakels kommen.

Bald zweifeln die anderen Frauen an der Unvoreingenommenheit der Töchter, die auch einiges zu verbergen haben. Kurz: Jede verdächtigt jede. Geld, Sex, Liebe und Eifersucht werden zu den beherrschenden Streitthemen, die die Damen auch zuweilen handgreiflich austragen.

Zuschauer tippen mit

Aber wer hat den Herrn des Hauses wirklich auf dem Gewissen? Darüber spekulieren auch die Zuschauer in der Pause. Trotz ihres forschen Auftretens erscheint die frivole Petra (Gabriele Borries) den meisten unverdächtig. Auch auf Ehefrau Gaby (Doris Gomilar) tippen nur wenige. Deren extrovertierte Schwester Augustine, die heimlich erotische Literatur liest und mit ihrer Mimik immer wieder zum Lachen reizt, erscheint den meisten nicht verdächtig. Sollte es also die biedere Köchin Gerda (Birgit Harms) gewesen sein oder das kokette Zimmermädchen Luise (Sabrina Lübken)?

Ex-Polizist Günter Schulz tippt ebenso wie einige andere Zuschauer auf die resolute Oma der Familie (Karin Petershagen), die ihren Handstock auch mal als Waffe einsetzen könnte.

Wer nun Recht hat, oder ob die beiden Töchter doch etwas mit der Sache zu tun haben, erfahren die Zuschauer am Ende des Stücks. Sie wurden zum Schweigen verpflichtet. Daran wollen auch wir uns halten.

Acht Frauen sind die Akteurinnen auf der Bühne

„Froonslü“ ist eine Kriminalkomödie von Robert Thomas, niederdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen.

Die Inszenierung für die Niederdeutsche Bühne übernahm Hans-Peter Blohm, das Bühnenbild stammt von Gertie Trautvetter und Ulrich Wolff.

Acht Frauen stehen als Akteurinnen auf der Bühne. Es handelt sich um Doris Gomilar (Gaby Öchtering, Frau des Hauses), Annika Renken (ihre ältere Tochter Susanne), Ann-Christin Arnold (jüngere Tochter Katrin), Karin Petershagen (Oma, Mutter von Gaby), Dagmar Heeren-Schenk (Augustine, Gabys Schwester), Birgit Harms (Gerda, Köchin), Sabrina Lübken (Luise, Zimmermädchen), Gabriele Borries (Petra, Schwägerin von Gaby).

Weitere Aufführungen sind am 25., 29. und 30. Januar, 1. (15.30 Uhr), 3., 5., 7., 8., (15.30 Uhr), 10., 11., 13. und 15. Februar (15.30 Uhr). Beginn ist – wenn nicht anders angegeben – jeweils um 20 Uhr im BBZ Brake.

Jan Lehmann / freigestellter Betriebsratsvorsitzender / Politikredaktion
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