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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Heimatkunde: Wedelich lädt Bürger zur Mitarbeit ein

07.11.2014

Rodenkirchen Der Verein Freilicht-Spektakel Stadland löst sich zum Jahresende auf, aber die heimatkundliche Arbeit geht weiter. So soll das Archiv der Altgemeinde Rodenkirchen und der Gemeinde Stadland an den Rüstringer Heimatbund übergeben werden; aktuell bleibt auch der Plan für eine neue Rodenkirchen-Chronik.

Mehr Identität stiften

Das hat der Erste Vorsitzende Ummo Wedelich am Donnerstag auf Anfrage der NWZ  gesagt. Das Ziel des Vereins bleibe bestehen: Durch mehr heimatkundliche Informationen soll in Rodenkirchen eine stärkere Identifikation mit dem Dorf geschaffen werden. Die sei erforderlich, weil inzwischen mehr Neubürger als Alteingesessene in Rodenkirchen leben, wie Ummo Wedelich sagt. Er selbst ist 1980 nach Rodenkirchen gekommen, aber seine Vorfahren lebten schon vor 300 Jahren hier.

Die letzte große Aktion des Vereins war das Friesendorf mit der heimatkundlichen Ausstellung zum 500. Jahrestag der Schlacht an der Hartwarder Landwehr. Dafür sammelten Ummo Wedelich und der Braker Heimatkundler Dr. Jens Schmeyers viel Material – unter anderem bei den 60- bis 90-minütigen Interviews mit fünf Zeitzeugen.

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Während der Veranstaltung selbst kam interessantes Material hinzu – etwa Landkarten aus der Zeit um 1830 und eine CD mit Bildern aus den 60er und 70er Jahren. Ummo Wedelich ist davon überzeugt, dass sich noch viel mehr Material auftreiben lässt – etwa aus Familien, Vereinen und Unternehmen. Der 70-Jährige denkt beispielsweise an die Bäckerfamilie Wieting oder die Malerfamilie Koopmann. Zudem will er gezielt ältere Bürger ansprechen.

Für Anfang 2015 will er interessierte Bürger zu Treffen einladen. Autor des geplanten Buches wird Dr. Jens Schmeyers, der schon mehrere Chroniken verfasst und den Festvortrag bei der heimatkundlichen Ausstellung gehalten hat. Allerdings wird er nicht allein schreiben: Viele weitere Mitbürger sind zur Mitwirkung eingeladen.

Arbeit für Jahre

Vermutlich wird es Jahre dauern, ehe die neue Chronik erscheint, sagt Ummo Wedelich. Weder ihr Umfang noch die Finanzierung sind klar. Allerdings ist kein so umfassendes Buch wie das 50 Jahre alte Standardwerk von Dr. Richard Heye zu erwarten.

Wedelich und Schmeyers zwei wichtige Unterstützer gefunden: Sowohl Bürgermeister Klaus Rübesamen als auch Pastorin Birgit Faß zeigten sich von der Auflösung des Vereins schockiert und boten ihre Unterstützung für die weitere Arbeit an.

Noch im November soll der Ausschuss für Fremdenverkehr und Kultur grünes Licht für die Übergabe des Archivs, das seit Jahren auf dem Dachboden der Grundschule Rodenkirchen ruht, an den Rüstringer Heimatbund geben. Nach den Worten von Ummo Wedelich lagern die Akten in knapp 20 Bananenkartons. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Heimatbundes werden sie sichten und ordnen und im Archiv des Heimatbundes an der Schulstraße in Nordenham unterbringen. Auch das wird ein Projekt für Jahre sein.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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