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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Adventszeit: Weihnachtsmarkt in neuem Gewand

01.12.2014

Rodenkirchen Es war ein ganz anderer Weihnachtsmarkt als in den Jahren zuvor. Der von Ute Janßen aus Golzwarden organisierte Traditionsmarkt, den sie von der Werbegemeinschaft übernommen hatte, fand am Wochenende nur noch in der Markthalle statt und hatte sehr viel Ähnlichkeit mit der Kunst & Hobby-Ausstellung, die von der Gemeinde Stadland immer Mitte November veranstaltet wird.

Ansprechendes Angebot

Nur noch wenige Gewerbetreibende waren mit Ständen vertreten, dafür gesellten sich Hobbykünstler und -Handwerker dazu, die durchaus ein ansprechendes Angebot parat hielten.

Neu in Rodenkirchen vertreten war Ewald Grimm aus Diekmannshausen, der mit seinen Vogelhotels viel Aufmerksamkeit erregte. Er sei mit Ute Janßen bekannt und sie habe ihn auf den Markt eingeladen, erklärte der Rentner, der seit etlichen Jahren auch auf anderen Märkten in der Region seine selbstgefertigten bunten Vogelhäuser anbietet. „Obwohl noch nicht so viel los ist, bin ich recht zufrieden mit dem Verkauf“, stellte Ewald Grimm am Sonnabend fest und hoffte auf deutlich mehr Belebung am Sonntag.

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Schon bekannt bei dem Publikum waren die leckeren Krollkuchen von Erika Wehlau aus Alse, die ihre gerollten Spezialitäten in zwei Variationen und in großen und kleinen Blechdosen und Eimern anbot. „Ich habe in den vergangenen Jahren immer 20 500 Krollkuchen gebacken, aber es werden dieses Jahr wohl mehr werden“, schätzte sie. Das ist ohnehin schon eine rekordverdächtige Zahl, die so schnell im norddeutschen Raum wohl nicht erreicht werden wird.

„Meine Krollkuchen wurden schon nach Dubai oder Lanzarote verkauft“, freute sich Erika Wehlau über das internationale Interesses an ihren hauchdünnen knackigen Röllchen.

Als Bäckereifachverkäuferin produziert Erika Wehlau seit acht Jahren die Krollkuchen zwar auch für den Handel, viele aber gehen über den privaten Verkauf an die Kunden. Mit acht Eisen backt die Alserin in einer halben Stunde rund 100 Krollkuchen.

Wenn sie anfängt, nimmt sie immer drei Pfund Mehl, vermischt sie mit Wasser, Kandis und Gewürzen und benötigt dann eineinhalb Stunden für die Herstellung von 300 Krollkuchen. „Das ist etwas für das Guinessbuch der Rekorde“, scherzte ihr Mann Jürgen Wehlau vom Nachbartisch.

Gleich nebenan hatte er seine Modelleisenbahn-Landschaft aufgebaut, an der die Kinder fasziniert den kleinen Zügen zuschauten. Jedesmal, wenn der Zug anhielt, konnten sich die Kinder eine kleine Süßigkeit aus einem Waggon nehmen.

Ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt vertreten war der Freundeskreis Petit Caux, der typische französische Produkte anbot und Werbung für die Normandie machte. Aus der dortigen Partnergemeinde und dem Partnerschaftskommittee Petit Caux waren einige Vertreter angereist, darunter auch der Bürgermeister und Vorsitzende Bernard Defoy.

Sie hatten Mistelzweige für die Haustür, Cidre, Weine, Liköre und Käsevariationen aus ihrer Region mitgebracht. Zum Bedauern der Vorsitzenden des Freundeskreises in Stadland, Petra Leifert, wurde dem gemeinnützigen Verein aber die volle Standgebühr abgerechnet.

Für Schüleraustausch

Mit zehn Metern war es ein langer Stand, dessen Gebühren nun von den Verkäufen beglichen werden mussten. „Das ist schade“, sagte Petra Leifert. Der Rest des Erlöses war wie immer für den jährlichen deutsch-französischen Schüleraustausch bestimmt.

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