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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Weniger Besucher im „Siebten Himmel“

26.01.2009

NORDENHAM Im „Siebten Himmel“ schwebten die Besucher der 2. Nordenhamer Hochzeitsmesse. Nach einem mäßigen Start am Sonnabend strömten am Sonntag mehr Besucher in die Friedeburg.

In der Stadthalle wurde alles geboten, was Paare für den schönsten Tag ihres Lebens benötigen. Von Brautmode über den passenden Schmuck und das richtige Make-up bis hin zu Videofilmen und Fotos – wer wollte, konnte gleich seine ganze Hochzeit planen.

Etwa 750 Besucher kamen insgesamt. Das waren deutlich weniger als vor einem Jahr, als 1200 Gäste durch die Eingangstore strömten. Janka Reiners, Auszubildende bei Nordenham Marketing und Touristik, war aber trotzdem nicht unzufrieden: „Es waren zwar weniger Leute, aber dafür mehr potenzielle Kunden. Für die Aussteller hat es sich auf jeden Fall gelohnt.“

Zweifarbige Trauringe

Das sahen auch die Aussteller so. „Es waren mehrere Paare da, die sich nach Brautschmuck und Trauringen umgeschaut haben“, sagte Juwelierin Michaela Wittenburg. Der Renner seien dieses Jahr zweifarbige Trauringe. Gut lief es auch für ihren Kollegen Manfred Panitz vom Juwelierhaus Klein: „Wir werden sicherlich die nächsten Monate von der Messe profitieren.“ Das sei auch das Hauptaugenmerk bei solchen Veranstaltungen, denn Trauringe kaufe man nicht auf die Schnelle. „Dazu braucht man Ruhe“, betonte Manfred Panitz.

Doch es kommt nicht nur auf den richtigen Schmuck an. Auch die Kleidung muss perfekt sein. Eine große Auswahl an Brautkleidern und Anzügen gab es bei der von Pfarrer Hans-Wilhelm Biermann moderierten Modenschau zu sehen. Zehn Nachwuchsmodels traten auf und führten gekonnt einige Tänze vor, die sie in der Tanzschule Nina & Janosch gelernt hatten.

Wer nun ein Kleid ausgesucht hatte, der brauchte noch die passende Frisur – hierfür war Birgit Miller vom Friseursaloon Haupt-Sache in Abbehausen zuständig: „Ich habe Bräuten probeweise die Haare gesteckt.“

Zu einer tollen Braut gehören selbstverständlich auch perfekte Nägel und ein besonderes Make-up. Für die Nägel sorgte Sabine Deharde, geschminkt wurde bei Helga Sonnentag. Diesen Service nahmen viele zukünftige Bräute in Anspruch. „Einer Fortsetzung steht Nichts im Wege“, sagte Sabine Deharde.

Was einer Hochzeit jetzt noch fehlt? Natürlich die Blumen. Die hatte Karin Meißner-Brown von der Blumenboutique im Angebot. „Viele haben bereits vorbestellt“, berichtete die Floristin.

Die Besucher waren von der Messe begeistert. Die Möglichkeit, sich Anregungen für die eigene Hochzeit zu holen, nutzte zum Beispiel Janna Denekas aus Leer. „Ich werde bald heiraten und habe schonmal einige Eindrücke gesammelt“, erzählte sie. Yildiz Kilic und Stephan Freese sind in den Planungen bereits weiter. Die beiden Nordenhamer werden im April heiraten. „Das Meiste ist natürlich schon geplant, doch ein paar Kleinigkeiten fehlen uns noch“, sagte Stephan Freese, „wir haben heute nach Blumen geschaut.“

Ursachen erforschen

Ob die Messe aber auch im nächsten Jahr in diesem Rahmen stattfindet, steht aufgrund der rückläufigen Besucherzahl noch nicht fest. „Wir werden überlegen, woran es gelegen hat, und nach Möglichkeiten suchen, um wieder mehr Menschen anzulocken“, sagte Janka Reiners. Denkbar wäre, den Termin zu verlegen oder ein Jahr auszusetzen.

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