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Aktualisiert vor 23 Minuten.

Störung im Telefonnetz der EWE
Auch die Großleitstelle ist betroffen

NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Polizei: Wenn es auf der Hunte kracht

30.04.2015

Elsfleth Es hat tüchtig gerumst, als das 80 Meter lange Binnenschiff mit einer Ladung von Containern gegen die Elsflether Eisenbahnbrücke stieß. Für den Kapitän, der die Fahrthöhe falsch eingeschätzt hatte, gab es danach auf der Hunte weder ein Vorwärts noch ein Rückwärts: Denn ein Container hatte sich verkeilt. Bei ablaufendem Wasser kam das Schiff wieder frei und setzte seine Fahrt in Richtung Oldenburg fort.

Der Vorfall ereignete sich im März 2013. Über ähnliche Kollisionen und auch Kuriositäten auf Weser und Hunte in den vergangenen Jahren weiß der Oberkommissar der Wasserschutzpolizei (WSP) Brake, Jan Könemann, zu berichten. In seinen Vorträgen informiert der Beamte auch über Verkehrsregeln auf den Gewässern und gibt Sicherheitshinweise für Wassersportler.

Gerade zur Eröffnung einer jeden neuen Wassersportsaison ist es dem Polizeibeamten wichtig, die Wassersportler zu sensibilisieren. „Im Fahrwasser darf beispielsweise nicht gebadet werden“, betont Jan Könemann auf Nachfrage der NWZ . In der Regel sei das Fahrwasser von See kommend durch rote Tonnen auf der Backbordseite und durch grüne Tonnen auf der Steuerbordseite gekennzeichnet. Auch 50 Meter oberhalb bis 50 Meter unterhalb von Lösch- und Ladeplätzen, Schiffsanlegestellen, Fährstellen und Schiffswerften sei das Baden verboten. „Von der Elsflether Kaje darf man daher nicht in die Hunte springen“, sagt Jan Könemann.

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Eine Vielzahl an Bildern hat Jan Könemann in seinem Fundus, die er gerne bei seinen Vorträgen zeigt. Die Sammlung über Unfälle und Vorfälle hat er selbst zusammengestellt. „Ich gehe mit meinem Fotoapparat auf Streife“, erzählt der Braker Oberkommissar. Und so befindet sich in seinem Archiv auch die Kollision des Binnenschiffes auf der Hunte mit der Eisenbahnbrücke, aber auch Aufnahmen von gefährlich angebrachten Gangways, nicht richtig vertäuten Sportbooten, denen Ebbe oder Flut zum Verhängnis wurden, oder von Booten, die durch unsachgemäße Handhabung in den Fluten versanken.

Bei seinem Vortrag im Segelclub Weserstrand Elsfleth, Am Yachthafen 1, hörten ihm jetzt rund 50 interessierte Wassersportler zu, erzählt Jan Könemann. Der neue Braker Standortleiter der Wasserschutzpolizei, Polizeihauptkommissar Uwe Hadeler, habe sich dabei den Zuhörern vorgestellt. Uwe Hadeler hat die Nachfolge von Klaus Rübesamen angetreten, der zum Bürgermeister der Gemeinde Stadland gewählt worden  ist.

Jan Könemann fährt nun wieder Streife auf Weser und Hunte. Es ist damit zu rechnen, dass er auch in dieser Saison wieder berichtenswerte Schnappschüsse macht.  Die Wasserschutzpolizei in Brake ist unter Telefon 04401/7009315 zu erreichen.


Weitere Informationen unter   www.zpd.polizei-nds.de 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
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