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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Aktion: Wenn es Nacht wird im Museum...

31.08.2015

Brake Elke und Anja Braue schlendern zu unüblicher Besuchszeit durch das Haus Borgstede und Becker. Das Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser veranstaltete am Freitagabend nämlich eine „Lange Museumsnacht“ und auch Mutter und Tochter Braue wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. „Das Angebot hat uns gereizt, außerdem ist es etwas Besonderes, so spät im Museum zu sein“, sagt Elke Braue.

Das Angebot, bestehend aus wechselnden Führungen, der Kunstaktion „Unser Kapitänsbild“ sowie Musik vom Sandstedter Duo „Marie’s Wedding“, lockte über 200 Besucher ins Museum. Sogar die Nachtwächterführung mit Wilfried Sagkob machte einen Zwischenstopp im Museum.

Vor allem Musik und Kunstaktion hatten es vielen der Museums-Nachtschwärmer angetan. Auch Ingeburg Wunderlich wollte sich unbedingt beteiligen: „Das ist eine tolle Aktion, weil sie so anders ist“, sagt die Brakerin, nachdem sie dem Schiff auf ihrem Bild ein Segel verpasst hatte. „Außerdem finde ich, dass man als Braker solche Veranstaltungen unterstützen sollte.“ Auch Uli Thul, der die Malaktion künstlerisch begleitete, zeigte sich begeistert. „Es ist toll, wie kreativ die Besucher sind, wenn sie sich erstmal trauen.“

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Aber nicht nur die Malaktion, auch die angebotenen Führungen und die Möglichkeit, einmal nachts im Museum zu sein, reizte die Gäste. Besonders die Führungen von Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch waren beliebt. Passend zum „Themensommer Kapitänsbilder“ hatten viele Führungen die Schiffsportraits zum Inhalt, aber auch andere Themen blieben nicht außen vor. So führte Erwin Wagner durch das Brommyzimmer, Gotthold Richter stellte Seechronometer vor und Nicole Gelhaus stellte ihre Recherchen zu einem ganz besonderen Bild vor: Ein Marinebild, das unter Umständen von Georg von der Vrings Großvater gemalt wurde.

Ihren Ausklang fand die „Lange Museumsnacht“ um 23 Uhr bei einem „Sekt mit Weserblick“ im obersten Stockwerk des Telegraphen. „Es freut mich, dass ich so viele von Ihnen schon den ganzen Abend über immer wieder treffe“, sagte Keitsch zu den rund 20 Personen, die den Weg in den obersten Stock gefunden hatten.

Aber nicht nur die Dauergäste trafen sich zum Anstoßen: Auch einige Teilnehmer der Nachtwächterführung kamen noch einmal zurück und sogar einige neue Besucher nutzten die Gunst der späten Stunde noch für einen kurzen Besuch. Unter ihnen auch Hauke Köhlken und Karoline Röker. Die Eltern der beiden Jugendlichen waren zuvor im Museum gewesen und hatten so begeistert berichtet, dass Hauke und Karoline sich spontan entschlossen, auch noch ins Museum zu gehen.

„Es ist wirklich ganz spannend“, sagte Hauke Köhlken, der sonst eher selten ins Museum geht. Den Blick über das nächtliche Brake wollten sich beide dann natürlich auch nicht entgehen lassen.

Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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