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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wenn Kissen Geschichten erzählen

20.09.2016

Brake Auf zwei Etagen präsentierte das Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser am Sonntag den maritimen Handwerkermarkt. Schon seit Jahren wird bei dem Markt allerlei handwerklich Gefertigtes gezeigt und verkauft.

Es ist stets eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. Neu an diesem Sonntag war der Stand von Birgit Wegener, die im 1. Stock des Borgstede & Becker-Hauses zu sehen war. Dort hatte sie auf ihrem Tisch jede Menge bunte Kissen aufgebaut, die sofort die Blicke auf sich zogen. Denn jedes dieser Kissen war ein Unikat, das nicht einfach nur zum Kuscheln gedacht war, sondern auch noch eine Geschichte in Bildern nacherzählt. Zu jedem der sieben Kissen gehört eine ganz bestimmte Geschichte. Wie zum Beispiel die des Raben Hieronymus Rabbel, der einen Traumausflug macht. In dem Kinderzimmer von Linda, die ganz in seiner Nähe wohnt, entdeckt das Rabenkind eines Tages, als es sich in das Haus schleicht, ein Buch mit schönen Bildern. Diese regen seine Fantasie an – und schon geht es los mit der Reise. Dabei findet der Rabe einen bunten Ball, den er immer wieder mit dem Schnabel ins Wasser schubst, setzt sich auf ein Boot, das am Strand in der Sonne liegt, und schaut vielen bunten Luftballons am Himmel nach. Er entdeckt in dem Buch auch noch viele Tiere, die in Afrika leben, doch diese schaut er sich erst am nächsten Tag an.

Die Geschichten können einzeln mit einem Kuschelkissen oder auch gesammelt, als Buch, im Museum erworben werden. Das Buch „Manni Mac Nuff“ beinhaltet mehrere Geschichten zum Vorlesen und Mitmachen. Geschrieben wurden diese von Annegret Keller. Von Birgit Wegener stammen die passenden Kissen dazu, die Motive aus den Geschichten aufgreifen und beim Erzählen für die Kinder die Geschichten, im wahrsten Sinne des Wortes, greifbar machen.

Die Idee zu diesem besonderen Buch hatten Birgit Wegener und Annegret Keller im März dieses Jahres. „Wir haben den Titel des Buches, aber auch alle einzelnen Kissenmotive schützen lassen“, erzählt Birgit Wegener. Die Intention, die hinter der Idee des Buches steckt, ist, dass der Vorleser mit den Kindern in einen Dialog treten soll. Und die Kinder können neben dem Vorlesen und Kuscheln auch noch etwas lernen. Die Motive auf den Kissen sind kindgerecht und bezogen auf die Geschichten jeweils in chronologischer Reihenfolge gestaltet.

Erstmals beim maritimen Handwerkermarkt war auch Susanne Wessels, die an ihrem Stand selbst gemachte Seifen in zahlreichen Duftnoten anbot. An anderen Ständen gab es Holzarbeiten, gestickte Fliesenmotive, Produkte aus Schafwolle, Buddelschiffe in vielen Größen, Stoffarbeiten und vieles mehr. Auch das Museum selbst hatte einen Stand, gleich neben dem Eingang, in der Fußgängerzone und wies so auf die weiteren Anbieter im Innern hin. An Besuchern und Käufern mangelte es somit an diesem Sonntag nicht.

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