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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wenn „Knatterköppe“ Hilfe brauchen

03.03.2008

SCHWEI Nicht ganz ausverkauft war die Premiere des neuesten Stückes der Laienspielgruppe Schwei „Swienerie up Hinners' Hoff“ am Freitagabend im „Schweier Krug“. Während draußen die stürmische „Emma“ ihr Unwesen trieb, deckte im Dreiakter von Helmut Schmidt die quirlige Tiermedizin-Studentin Lisa (Sonja Böning) unsaubere Fütterungsmethoden der beiden Brüder Gerd (Rita Schwerweit) und Franz Hinners (Jeanette Maschke) bei ihrer Schweinemästerei auf.

Die beiden „Knatterköppe“ brauchen nämlich dringend Unterstützung in ihrem Haushalt, damit die dreckigen Socken in die Waschmaschine und eine vernünftige Mahlzeit auf den Mittagstisch kommen.

Pech ist nur für die beiden Bauern, dass Lisa im Stubenschrank eine ganze Batterie an verbotenen Wachstumsförderern findet und dann einen listigen Plan ausheckt, der in einer speziellen Suppe mündet.

Ihre Mutter Ilse Bott (Ilona Nolte) hilft der Tochter nach Kräften, obwohl sie es nicht billigt, dass ihre Tochter auf dem runtergekommenen Hof arbeitet.

Die neugierige Nachbarin Martha (Anneliese Kleemeyer) weiß schon seit längerem von den unlauteren Machenschaften und hält bei Franz regelmäßig die Hand auf, um sich einen kleinen Nebenverdienst zu beschaffen.

Ihre Tochter Steffi (Sabrina Meier) hat es dagegen auf Gerd abgesehen, mit dem sie unbedingt zum Schützenball gehen möchte. Hektik kommt auf, als die Schweine ausbrechen und über die Straße fortlaufen.

Die Drömeliese Steffi schafft es aber nicht, den Notarzt anzurufen, als der Pastor (Rita Netzlaff) durch die Schweine verunglückt. Dass er dabei selber ohne Führerschein sturztrunken gefahren ist und von Franz und Gerd mühevoll ins Haus geschleppt werden muss, macht die Sache nicht leichter, aber lustiger für's Publikum.

Mit ihrer neuesten Inszenierung haben die Frauen der Laienspielgruppe Schwei wieder ein klamaukiges Stück auf die Beine gestellt, bei dem es viel zu lachen gibt.

Immer wieder komisch ist die Kostümierung und Maske der Frauen, die in die Männerrollen schlüpfen. Traditionell gibt es keine Einzelperson als Regisseur, alle Beteiligten erarbeiten sich die Szenen. Dazu zählen auch die Souffleuse Nicole Scherweit und die Frau für alle anderen Belange, Agnes Pargmann. Für das Bühnenbild und Kulissen sowie die Technik sorgten Udo und Ernst Scherweit.

Weitere Aufführungstermine gibt es am 7., 8., 12. und 14. März jeweils um 20 Uhr im „Schweier Krug“.

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