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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KABARETT: Wenn sich der Kinski in die Merkel verguckt. . .

09.12.2008

LEMWERDER Das Licht im Saal der Begu geht aus, ein roter Spot beleuchtet den schmalen, hoch gewachsenen Darsteller, der „Die Ballade von der Mäusefrau“ rezitiert. Schnell wird klar, hier spricht ein Untoter, nämlich Klaus Kinski, ein Fan von François Villon, dessen „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ schon so oft über seine Lippen kam. An der Seite des Steuerflüchtigen, wer könnte es sein, natürlich Starregisseur Werner Herzog, der früh schon das Eruptiv-Animalische von „meinem Klaus“ gespürt hat. Dass Herzog dabei manche Schmähung aus dem Munde des Schauspielergenies hinnehmen muss, macht ihm nichts aus. Doch dann verguckt sich der Kinski auch noch in die Merkel! Er schickt ihr Gedichte, in der er sie, die Schicksalsmächtige mit Wurzelhaar und Tigerdunst, anhimmelt. Die mächtigste Frau der Welt ist durcheinander. Moderator Michel Friedmann rät ihr, mehr von ihren erotischen Früchten zu öffnen. Und schon beginnt die Abwehrbereitschaft zu bröckeln.

Drängelei auf der Kriechspur zu Merkels Person herrscht durch Peter Hinze, Pastor der Hallig Hooge, und Ronald Pofalla, näselnder Generalsekretär der CDU. Auch sie beschäftigt Angies „Problem“. Wer könnte der Gedichteschreiber sein? Will etwa Rainer Langhans sie zu seiner neuen Uschi machen? Und dann mischen sich noch Wolfgang Schäuble, Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Edmund Stoiber und Friedrich März ein. Sie haben gehört, dass „die Angie“ ein Enthüllungsbuch über sie schreiben will, so hätte es ihr Alice Schwarzer geraten. Nun lassen sie ihren Bedenken in trauter Runde freien Lauf. Im Laufe der Diskussion wird die Merkel als Mogelpackung und Blendgranate bezeichnet. Und wo doch alle so schön lästern, können es natürlich auch Gerhard Schröder und Peter Struck nicht lassen, über die „Quoten-Quallen Nahles und Ypsilanti“ herzuziehen.

Und so gibt Reiner Kröhnert einer illustren Runde Stimme und Gestalt. Es fällt nicht schwer, sich die Politiker vorzustellen. Wie Schäuble beispielsweise heimlich Mitschnitte über das Geplauder der Politkollegen macht, um dies im geeigneten Augenblick gegen sie zu verwenden.

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