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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Grüne Refugien in der Wesermarsch entdecken

29.05.2019

Wesermarsch In der Wesermarsch werden wieder die Gärten geöffnet: „Offene Gartenpforten“ heißt es am Wochenende, Sonnabend, 15., und Sonntag, 16. Juni. In Brake indes geht es schon ein Wochenende früher los.

Hanne und Reiner Blohm sperren ihr Gartentor an der Schlesier Straße 4 in Brake bereits am übernächsten Wochenende, Sonntag, 9. Juni, ab 10 Uhr und am Sonntag, 16. Juni auf und auch am Sonntag, 14. Juli, kann der Garten ebenfalls bis 18 Uhr bestaunt werden. Herzstück des Blohmschen Gartens ist ein prägender Wasserpflanzenteich. Das übrige Areal auf dem 650 Quadratmeter großen Wohngrundstück ist ein überwiegend schattiger, grüner Garten mit zurückhaltenden Blütenaspekten.

Von 11 bis 17 Uhr sind die übrigen Gärten in der Wesermarsch am Pfingstwochenende geöffnet. Familie Allmers (Heetweg 46) in Nordenham präsentiert auf einem 1000 Quadratmeter großem Grundstück einen Rosengarten mit mehr als 200 vorwiegend historischen Rosen sowie Stauden und Funkien. Ein kleiner Teich und Sitzgelegenheiten runden das Gesamtbild des Gartens ab.

Christa und Fritz Bahlmann (Treuenfelder Weg 26, Zufahrt über Großensieler Straße) in Nordenham haben ihr Refugium direkt hinter dem Weserdeich auf 4000 Quadratmetern. Dort wachsen auch englische Rosen in gemischten Rabatten mit Stauden und Gräsern. Über einen Teich verfügt das Gelände ebenfalls. Zum Anwesen gehört auch ein Nutzgarten.

Ein Hauch von japanischem Zen liegt über dem 1000 Quadratmeter großen Grundstück von Monika und Werner Fuchs am Stadtrand von Nordenham (St.-Willehad-Straße 26). Ein Wasserbeet und -spiel sowie viele Sorten Bambus prägen diese Grünanlage. Achtung: Dieser Garten ist nur am Samstag, 15.Juni, geöffnet. Parallel findet dort ein Bücherflohmarkt statt.

Wer das Anwesen von Dagmar und Frerk Allmers-Plump in Widders (Burhaver Straße 98) ansteuert, den erwartet vor dem Bauernhaus eine prächtige Rosenhecke. Auf 5000 Quadratmetern stehen Obstbäume, sind Staudenbeete zu finden, ebenso Federvieh.

Auf 8000 Quadratmetern blühen historische Strauchrosen, Ramblerrosen sowie Staudenrabatten. Angeschlossen an das Anwesen von Johanna Kühn, Dagmar Barten und Sigrid Canz in Seefeld (Reitlander Straße 5) ist auch eine große Streuobstwiese.

In Augusthausen locken Christa und Hans Meinen (Hasenweg 6) mit einem 3600 Quadratmeter großen Garten mit angeschlossenem Landschaftspark (ein Hektar). Wege laden zum Spazieren ein. Auch ein großer Nutzgarten ist vorhanden. Zu sehen gibt es auch Rosen, Stauden und unterschiedliche Gehölze.

Bei Marion und Mario Wagner Hansen in Butjadingen (Eckwarder Altendeich 1) stehen 1200 Sorten Taglilien im Zentrum des Grüns auf dem 3500 Quadratmeter großen Gelände. Rosen, Begleitstauden und Hosta runden das Erscheinungsbild des Gartens ab. Dieser Garten kann bis 20 Uhr besichtigt werden.

Die Gärtner erheben einen kleinen Obolus als Eintritt. Das Geld kommt sozialen Zwecken zu Gute.

Auch das Ehepaar Astrid und Horst Kuphal öffnet am 15. und 16. Juni jeweils von 11 bis 18 Uhr ihr 1600 Quadratmeter großes Gartenparadies Käseburg an der Stedinger Landstraße 133 in Brake. Führungen gibt es um 11, 14 und 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 2 Euro (Spende für gute Zwecke). Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 04401/72777, horst.h.kuphal@gmail.com.

Der Nutz- und Ziergarten bietet viele Möglichkeiten zum Verweilen. Er besticht durch seinen außergewöhnlichen Pflanzenbesatz, Buchsbaum-Kunstwerke, Heidelbeerfeigen, Astrids Rosenzucht, Töpferei sowie Weinherstellung aus Gartenfrüchten. Es werden unter anderem Kaffee, Tee und Kuchen angeboten. Der Garten ist nicht Rollstuhl geeignet.

Hunde an den Tagen im Garten sind nicht erlaubt. Vorerst zum letzten Mal ist der Garten für die Öffentlichkeit zugänglich.

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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