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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wie ein großes Biker-Familientreffen

09.01.2017

Rodenkirchen „Eigentlich müsste ich langsam mal etwas Kleines fahren“, sagt Wilfried Ruiter und steigt von einer Yamaha MT07 Tracer herunter. „Normalerweise fahre ich eine BMW, die ist aber gut 40 Kilogramm schwerer als diese hier“, sagt der 75-Jährige, „und sie hat auch schon 120 000 Kilometer auf dem Buckel – nach acht Jahren.“ Und dann gerät er ein wenig ins Schwärmen, dass er früher doch längere Touren gemacht hat. Für den 20. Stadlander Motorradmarkt „Saisonerwachen“ ist er extra aus Heidmühle (Schortens) angereist, um sich bei den Neuheiten ein wenig umzuschauen.

Einer, der noch den Virus „Biken“ in sich hat, ist Rolf Schröder aus Brake. Er hat inzwischen sein letztes Bike verkauft, weil er mehr Fahrrad fährt. Aber das Strahlen in seinen Augen, als er auf der riesigen Indian Platz nimmt, ist unverkennbar. Der Virus ist noch intakt und wer weiß, vielleicht gibt es eines Tages wieder ein Bike, da ist er sich noch nicht sicher.

27 Aussteller aus der Region, aus Bremerhaven, Wilhelmshaven, Papenburg, Wiesmoor und von weiter weg präsentierten sich und ihre Produkte bei dem 20. Stadlander Motorradmarkt.

Nach so vielen Jahren ist es stets wie ein großes Familientreffen – man kennt sich eben. Seit vielen Jahren konnte der Motorradclub Rodenkirchen als Organisator auch wieder einmal einen Honda-Händler nach Rodenkirchen locken. Auch die Indian-Motorräder, die für die Weite Amerikas stehen und mit ihren Cruisern und Cross Country Bikes einen besonderen Lifestyle verkörpern, fanden schnell ihr Publikum. Wer gern einmal eine geführte Motorradtour nach Amerika unternehmen möchte, der konnte sich bei einem der beiden Reiseveranstalter informieren.

Die Polizei, immer wieder Gast bei diesem Event, kam mit der Aktion „Starke Frauen – starke Männer rasen nicht“. Hier konnten sich die Besucher mit einem Schild ablichten lassen und dafür ein entsprechenden Shirt mit jener Aufschrift erhalten.

Der Sonnabend brachte dem Verein einen herben Einbruch in die Besucherzahlen. Durch das Blitzeis blieben viele Besucher aus. Am Abend dann wurden die Sorgen zunächst einmal gemeinsam bei der After-Show-Party weggefeiert. „Wir hatten hier seit langem wieder einmal viele Besucher bei der Party“, freut sich Uwe Meyer, Vorsitzender des MC Rodenkirchen, der gemeinsam mit rund 30 Mitgliedern vom Auf- bis zum Abbau alles in Eigenregie seit zwei Jahrzehnten organisiert hat.

Sonntagmorgen wendete sich das Blatt, Besucher strömten in beide Hallen. Neben Motorrädern wurden auch Roller gezeigt, Quads in verschiedenen Ausführungen, Bekleidung für jeden Geschmack und Stil und an Accessoires alles, was das Bikerherz begehrt: vom Pin für die Kutte bis zur Bandana mit Aufdruck des motorisierten Schätzchens.

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