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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Worte können Medizin gegen Hass sein

07.03.2017

Elsfleth Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntag der neue Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Nicolai, Hans-Christof Rösner, in sein Amt eingeführt. Zum Gottesdienst in der St. Nicolai-Kirche wurde Rösner vom Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche Oldenburg Jan Janssen, Kreispfarrer Jens Möllmann sowie den Hammelwarder und Moorriemer Pfarrern Rüdiger Gryczan und Hans-Werner Boltjes begleitet.

Bischof Janssen, ein nicht allzu häufiger Gast der St.-Nicolai-Gemeinde, freute sich, „einmal wieder in Elsfleth zu sein“ und äußerte sich überzeugt, dass Pfarrer Rösner mehr Bewegung in die Kirchenlandschaft bringen würde. Kurz und mit feinem Humor umschrieb er den geistlichen Werdegang Rösners.

„Seine Pfarrstelle in der Rhön lag auf einer Höhe 750 Meter über NN, in der Altmark waren es dreißig Meter und hier in Elsfleth kommt sein Pfarrort gerade mal auf drei Meter über NN. Wenn der Theologe Karl Barth daher meint, wir Norddeutschen wüssten nicht viel über Theologie, weil wir keine Höhen und keine Täler kennen, sage ich, hier im Norden berühren sich Himmel und Erde, wir müssen nicht hinauf, um zu Gott zu kommen!“ Den Gemeindekirchenrat und die Elsflether Gemeindemitgliedern bat Bischof Janssen um uneingeschränkte Unterstützung ihres neuen Seelsorgers.

„Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort“. Auf diesem ersten Satz des Johannes-Evangeliums basierte Pfarrer Rösners Predigt. „Das Wort, beigeordnet der Größe Gottes, kann allen Menschen leuchten, wenn sie es denn zulassen“, sagte Rösner, „auch heute können Worte wie ein Samenkorn Veränderungen bringen. Sie sind eine wirksame Medizin gegen Hass und Gewalt und wirken gegen die Negativspirale der heutigen Sprache“.

Nach dem Gottesdienst nahm Pfarrer Rösner unzählige Gratulationen von Seelsorgern, Kirchenräten und Gemeindemitgliedern im Gemeindesaal entgegen. Und die Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen nutzten Rösner und die Gemeindeglieder eifrig zum gegenseitigen Kennenlernen.

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