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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Zahl der Medien fast vervierfacht

24.04.2012

STOLLHAMM Als die Kirchengemeinde Stollhamm am 21. März 1987 mit rund 100 Gästen eine Bücherei eröffnete, ahnte wohl noch niemand, dass die so erfolgreich sein würde, wie sie es heute ist. Jetzt wurde im evangelischen Gemeindehaus Stollhamm das 25-jährige Bestehen gefeiert.

Pastor Joachim Tönjes dankte den Gründungsmitgliedern, von denen einige auch anwesend waren, sowie seinem Vorgänger Pastor Anton-Günther Gerdes, der die Bücherei ebenfalls mit initiiert und immer unterstützt hat. Stellvertretend für alle aktiven Helfer und Unterstützer überreichte Tönjes einen Blumenstrauß an Ingried Süßenbach. Sie ist die Leiterin der Bücherei.

Zuschuss zugesichert

Butjadingens Bürgermeister Rolf Blumenberg dankte allen Beteiligten für ihren ehrenamtlichen Einsatz und versicherte, dass die Gemeinde die Bücherei so lange wie möglich mit einem Zuschuss unterstützen wird. Schließlich sei das Lesen eine der wichtigsten Kulturfertigkeiten.

Dem Bürgermeister war es zudem ein Anliegen, eine alte Schuld zu begleichen. So fand ein Buch, das er als Schüler war gut 50 Jahren in der damaligen Stollhammer Gemeindebücherei in der Schule ausgeliehen und bisher nie zurückgegeben hatte, den Weg zurück in die Regale der heutigen Gemeindebücherei. Es handelte sich um das Lieblingsbuch von Rolf Blumenberg, der nach eigenen Angaben kein anders Buch so oft gelesen wie dieses. Es ist das Buch „Elf Freunde müsst ihr sein“ von Sammy Drechsel.

Margarete Schöbel, die bei der Landeskirche in Oldenburg für die fachliche Begleitung der Büchereiarbeit zuständig ist, nahm die Besucher der Jubiläumsveranstaltung auf eine kurze Reise durch die Statistik mit. Hier wurde deutlich, was sich hinter der Stollhammer Bücherei verbirgt.

Während man in Stollhamm beim Startschuss 1987 über 902 Bücher verfügte, sind es heute 3400 sogenannte Medieneinheiten. Statistisch gesehen wird jedes Buch im Jahr 2,6-mal verliehen. Das macht bei 201 eingetragenen Lesern 43 Ausleihen pro Leser und Jahr. Schöbel hatte auch ein kleines Geschenk dabei: Das mit dem evangelischen Buchpreis ausgezeichnete Buch „Vatertage“ von Katja Thimm.

Auszüge verlesen

Im Anschluss an die Grußworte trugen die Gemeindemitglieder Hans-Rudolf Mengers, Stefanie Tönjes und Ulrike Wodrich Passagen aus ihren Lieblingswerken vor. Mengers hatte sich dabei für Werke von Alma Rogge und Hermann Hesse entschieden. Bei Stefanie Tönjes fiel die Wahl auf Erich Kästners Buch „Ein Mann gibt Auskunft“ und auf das Buch „Kippfigur“ von Robert Gernhardt. Ulrike Wodrich verlas Passagen aus Christine Brückners „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ sowie „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll.

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