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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Zeitzeugen berichten von großen Fluten

16.06.2017

Fedderwardersiel Unter dem Titel „Sturmfluten – Dörfer erinnern sich“ findet eine Gemeinschaftsaktion der Butjenter Bürgervereine und Gezeiten statt. Die Veranstaltung ist für Samstag, 2. September, im Nationalpark-Haus Museum in Fedderwardersiel geplant.

Ein Schwerpunkt-Thema der Gezeiten ist diesmal die Weihnachtsflut von 1717. Zeitzeugen werden von 14 bis 17 Uhr von den Sturmfluten des 20. Jahrhunderts erzählen. Dazu gibt es Karten zur Entwicklung der Deiche sowie Fotos und historische Dokumente.

Für die Fotoausstellung werden noch Fotos von Sturmfluten (in den Jahren 1953 und 1962) gesucht. Wer Bilder zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, diese bis zum 15. Juli im Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel abzugeben. Auch die Vorsitzenden der Bürgervereine nehmen Bilder entgegen.

Die Fotos werden eingescannt, damit sie vergrößert präsentiert werden können. Anschließend erhalten die Besitzer ihre Fotos selbstverständlich zurück.

Das Nationalpark-Haus Museum möchte gerne auch einen Teil der Bilder in der neuen Dauerstaustellung präsentieren, die derzeit vorbereitet wird.

Bei der Veranstaltung am 2. September wird Eckhard Dunkhase die Moderation übernehmen und über Lange-mehne berichten, verrät Renate Knauel, Vorsitzende des Gezeiten-Arbeitskreises. Dabei handelt es sich um ein einst nahe Sillens gelegenes Dorf, das bei der Weihnachtsflut vor 300 Jahren versank.

Einen weiteren Programmpunkt steuert Bernd Bultmann aus Tossens bei: Er wird die Gezeiten erklären – in sechs Minuten. Eine Lesung des gebürtigen Waddensers Dr. Frank Ahlhorn, der sein Buch „Wozu sind Deiche da?“ vorstellt, runden den Nachmittag ab. Frank Ahlhorn ist an der Uni Oldenburg tätig und beschäftigt sich mit Karten zu der Entwicklung der Deichlinie nach 1717.

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